Wind Cave – Fahrt nach Wheatland

30. Juni 2010

Mittwoch, 30. Juni

Weil ich heute Geburtstag hatte, durfte (musste) ich heute den Blog schreiben 😉
Hiermit danke ich allen recht herzlich, die mir per Mail, via Facebook oder per SMS gratuliert haben.

Wir nahmen es sehr gemĂŒtlich heute Morgen. Damit wir nicht den ganzen Tag nur mit Autofahren verbringen mussten, machten wir einen kleinen Umweg ĂŒber den Wind Cave NP. Da es so heiss war (36 Grad!) fiel uns der Entschluss eine Höhlentour zu machen gar nicht schwer. Es lohnte sich auch dieses Mal, denn diese Höhlen waren total anders als die Jewel Cave. Hier sieht man sehr viel sogenanntes Boxwork. Ca. 95% sind weltweit hier zu finden, in dem 4. grössten Höhlensystem der Welt.

Danach hiess es fahren, fahren, fahren… Zum GlĂŒck hat unser Wagen Klimaanlage, da wir doch auch einige Male zum Halten gezwungen wurden. Meistens waren es Arbeiten an der Strasse, aber einmal auch ein böser Unfall.

In Wheatland hielten wir fĂŒr die Nacht. Mein Geburtstagsessen war ein leckeres Filet Mignon (man gönnt sich ja sonst nichts ;-)) und dazu natĂŒrlich ein feines Glas Wein.

Gepostet von Iris in USA

Wounded Knee und Badlands

29. Juni 2010

Dienstag, 29. Juni

Heute begaben wir uns erneut auf Geschichtsreise ins Jahre 1890. Der LakotahĂ€uptling Big Foot fĂŒhrte seinen Stamm Ende Dezember nach Pine Ridge. Unterwegs wurde er aber beim Wounded Knee von der 7. Kavallerie attackiert und getötet. Fast seine gesamte Gefolgschaft wurde regelrecht hingerichtet.
In einem kleinen Museum, welches wir besichtigten, wird heute noch von dieser brutalen Tat berichtet.

Anschliessend schlenderten wir durch Wall, einem kleinen StĂ€dtchen im Cowboy-Style, mit dutzenden Souvenirshops. Dort lernten wir in einem kleinen Museum im Hinterzimmer eines Shops eine neue Spezies kennen: das “Jackelope”. Eine Art Hase mit Hörnern, welche nur hier vorkommt und eine RaritĂ€t ist 😉

Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Badlands National Park. Optisch gleichen die ursprĂŒnglich vulkanischen Berge denen vom Death Valley einziger Unterschied: hier ist die Landschaft grĂŒner. Wir machten an ein paar Aussichtspunkten einen Fotostopp, genossen aber sonst das klimatisierte Auto, denn draussen waren es 32 Grad!
Im Visitor Center schauten wir uns noch die Ausstellung zu den Dinosaurierfunden und einen Kurzfilm ĂŒber den Park an.

Pappsatt mit feinen Fajitas fuhren wir nochmals zum Mount Rushmore um uns die Light Ceremony anzuschauen. Das Ganze entpuppte sich zu einer ĂŒberpatriotischen Veranstaltung mit einer halbstĂŒndigen Rede und FilmvorfĂŒhrung wie toll die Amis doch sind.
Am Schluss nach der Nationalhymne und dem Fahneneinzug wurden dann die vier Köpfe im Felsen beleuchtet und mir war ĂŒbel, nicht von den Fajitas 😉

PS: Von diesem Patriotismus könnte sich die Schweiz ein wenig abschneiden, dies wÀre dann gerade richtig.

Gepostet von Marcel in USA

Mount Rushmore und Crazy Horse Memorial

28. Juni 2010

Montag, 28. Juni

FĂŒr heute hatten wir den total touristischen Tag geplant. Zuerst fuhren wir zum Mount Rushmore Memorial. Dort machten wir die obligaten Fotos der 4 PrĂ€sidenten und schauten uns zwei kurze Filme im Visitor Center an. Einer war ĂŒber den Bau, der Andere ĂŒber die Natur und seine Bewohner rundherum.

Da wir noch nicht genug Geschichte getankt hatten, fuhren wir zum Crazy Horse Memorial. Dort löhnten wir stolze 20 Dollar Eintritt. FĂŒr unsere Begriffe eindeutig zu viel, auch wenn man weiss, dass dieses Projekt nicht vom Staat unterstĂŒtzt wird. Auch hier gab es einen sehr informativen Film ĂŒber die Idee und die Umsetzung dieser Skulptur. Unsere Meinung: man muss schon ein Freak sein, um ein solches Projekt in Angriff zu nehmen und ĂŒber Jahre hinweg allein den Fels zu bearbeiten.
Das Visitor Center ist riesig und enthĂ€lt eine grosse Ausstellung ĂŒber das Leben der Indianer.

Im City Park von Custer gönnten wir uns nach so viel Kultur und Geschichte erstmal Lunch. Dann schlenderten wir etwas durch das StÀdtchen.

Beim Sylvan Lake wollten wir das schöne Wetter noch etwas geniessen, aber auch dort ist unsere Jahreskarte fĂŒr die Nationalparks nicht gĂŒltig. Da wir fĂŒr heute schon genug Geld ausgegeben hatten, fuhren wir via Sheridan Lake zurĂŒck nach Rapid City.

Gepostet von Iris in USA

Devils Tower und Jewel Cave

27. Juni 2010

Sonntag, 27. Juni

Nach einer etwas unruhigen Nacht(ich hatte einen Hustenanfall und in der NĂ€he fuhren ZĂŒge hornend vorbei)gönnten wir uns im gleichen Diner wie gestern abend Pancakes und French Toast.

Dann fuhren wir zum Devils Tower, dem 1. National Monument der USA (T. Roosevelt unterschrieb die ErklĂ€rung). Geologisch betrachtet hat der Felsen vulkanischen Ursprung, aber es gibt jede Menge Legenden wie es eben auch gewesen sein könnte. Im Grunde gleichen sich diese indianischen Geschichten alle: Indianerkinder werden von einem BĂ€ren gejagt und flĂŒchten sich auf einen Felsen. Dort beten sie, worauf der Felsen zu wachsen beginnt und der BĂ€r sich seine Krallen abwetzt, weil er nicht mehr hinauf kommt. Die Kinder und den BĂ€ren kann man heute noch sehen, als Sternbilder (Pleiaden und BĂ€r).

Überland ging es weiter Richtung SĂŒden. Das Schöne an den sehr gerade verlaufenden Strassen ist, dass man so schnell fahren kann wie bei uns auf der Autobahn 😉
Kurz vor Custer besichtigten wir die Jewel Cave. Das Höhlensystem ist riesig und in 1,5h sahen wir gerade mal 1%. Wir brauchten so lange, weil unser Tourguide jede Menge Geschichten zu erzĂ€hlen hatte. Das Meiste davon war interessant. Die Jewel Cave kann man heute noch besichtigen, weil es eben kein Quarz ist, sondern Calcit. Dieses ist viel zu weich und brĂŒchig, als dass man es in der Industrie oder fĂŒr Schmuck verwenden könnte. Gut fĂŒr uns, denn so sahen wir wirklich viele wunderschöne Formationen.

In Rapid City suchten wir uns eine Unterkunft fĂŒr die nĂ€chsten Tage und feierten unseren Hochzeitstag mit einem chinesischen Buffet.

Gepostet von Iris in USA

On the road again thru Wyoming

26. Juni 2010

Samstag, 26. Juni

Heute war ein typischer Reisetag. Wir verliessen am Morgen West Yellowstone und fuhren quer durch den Park zum Ostausgang. Auf dem Weg sahen wir 2 Grizzly-BĂ€ren. Der erste schwamm ĂŒber einen Fluss als wir daran vorbei kamen und stieg aus dem Wasser als das Auto parkiert und die Kamera zur Hand war. Anschliessend kehrten wir um und folgten ihm zu einem nahegelegenen Trailhead, von wo wir ihn nochmals auf dem offenen GelĂ€nde beobachten konnten.
Ein paar Meilen spĂ€ter trafen wir auf den 2. Grizzly am Strassenrand. Dieses Mal einiges nĂ€her und besser geeignet fĂŒr Fotos.

Von nun an wurde die Fahrt langweilig. Der Regen setzte ein und so konnten wir die Landschaft bis nach Cody nicht wirklich geniessen. Dann ging es eine Stunde lang nur gerade aus bis Greybull. Die Passfahrt im Bighorn National Forest war wieder verregnet und anschliessend waren es noch gute 150 Meilen auf der Interstate.
Gesehen haben wir ein paar Rehe, Pronghorns und ein Hase. Am Strassenrand lagen aber dutzende tote Tiere (Kojoten, Rehe und ein Stinktier).

Im 800 Seelen-Kaff Moorcroft mit 2 Restaurants suchten wir uns ein Motelzimmer, was nicht gerade schwierig war. Unsere Zimmernachbarn Tom und Denise aus Rockfort, Illinois begrĂŒssten uns herzlich und offerierten uns spontan ein Bier. Wir nahmen dankend an und plauderten etwa eine Stunde miteinander bevor wir zum Dinner nebenan gingen.

Details des Tages:

  • Distanz: 655 Kilometer (409 Miles)
  • Fahrtzeit: 9h
  • Mittagessen: 2 Sandwiches, 1 McFlurry zum Dessert
  • Höhepunkt: 2 Grizzlys im Yellowstone NP
  • Tiefpunkt: 1h geradeaus von Cody nach Greybull in der PrĂ€rie
  • Unterhaltung: 1h Smalltalk mit Tom und Denise vor dem Motelzimmer
Gepostet von Marcel in USA

Black Bear Friday

25. Juni 2010

Freitag, 25. Juni

Den heutigen Freitag widmeten wir der Suche nach Wildtieren. Neben dem stationĂ€ren Adlerhost und der Bisonherde sahen wir auf der Westseite nichts. Nach dem Dunraven Pass gab es dann die erste Kolonne. Der erste SchwarzbĂ€r war aber leider schon im Dickicht verschwunden bis wir zur Sichtstelle kamen. Wenige Meilen spĂ€ter hatten wir dann GlĂŒck und konnten einen Anderen in Ruhe bei der Futtersuche beobachten.

Den nĂ€chsten Stopp machten wir bei einem Aussichtspunkt fĂŒr die Calcite Spring. Die Landschaft war fĂŒr uns sekundĂ€r, das Hauptinteresse galt dem Nest der Fischadler-Familie (Osprey). Beide Eltern waren bei ihrem Kleinen.

Nun bogen wir ins Lamar Valley ab und fuhren wieder zum Slough Creek, welchen wir vor 2 Tagen bereits besucht hatten und die Wolfsfamilie aus der Ferne gesehen hatten. Heute war sie leider nicht draussen, dafĂŒr konnten wir dem Goldadler bei der FĂŒtterung des Jungen durch den Feldstecher zuschauen. Marcel machte sich danach mit der Kamera bewaffnet auf den Weg zu einem nĂ€heren Standort, von wo man das Nest nĂ€her im Visir hat. Begleitet wurde er von einem Einheimischen, welcher sich bestens auskannte. WĂ€hrend wir auf dem Fussweg waren verliess der erwachsene Adler leider das Nest. Als wir den geeigneten Standort erreicht hatten war nichts zu sehen und auch die Wartezeit von 90 Minuten brachte nichts. Auf dem RĂŒckweg sahen wir dann noch ein komplett abgenagtes Hirschskelett im Gras liegen.
ZurĂŒck auf dem Parkplatz war dann, wen wunderts, das Adlerjunge wieder sichtbar. Manchmal ist das Leben gemein …

Von einem anderen Parkbesucher erhielten wir einen Tipp wo sich eine Kojotenfamilie aufhÀlt. Leider waren alle ausgeflogen oder im Bau als wir dort aufkreuzten.
Auf der Fahrt zu den Mammoth Hot Springs sahen wir nochmal einen SchwarzbĂ€ren im GebĂŒsch und bei den Hot Springs dann eine Mutter mit ihrem Jungen. Die beiden liefen zuerst gemĂŒtlich der Strasse entlang und die Parkranger hatten alle HĂ€nde voll zu tun die schaulustige Menschenmenge in sicherer Distanz zu halten. Die beiden waren sehr geduldig und standen fĂŒr unzĂ€hlige Fotos zur VerfĂŒgung. So herzig und unser Highlight des Tages!

Beim Swan Lake hielten wir Ausschau nach der Grizzlymutter mit ihren vier Jungen. Das anstrengende Absuchen der Landschaft war leider erfolglos.

Die Bisonherde verursachte auf der RĂŒckfahrt einen riesen Stau, da sie sich nicht entscheiden konnten auf welcher Seite das Gras besser schmeckt. Endlich zurĂŒck in West Yellowstone genossen wir nochmals ein zartes Steak als gelungenen Abschluss des Black Bear Fridays.

Gepostet von Marcel in USA

Ausflug zum Grand Teton NP

24. Juni 2010

Donnerstag, 24. Juni

Heute ging es frĂŒher los als gestern, wir hatten ja auch einiges vor. Es war ein herrlicher Tag mit blauem Himmel ohne Wolken. Noch war es frisch als wir bei den Lewis Falls den ersten Fotostopp machten. Nach gut 2 Stunden fahrt durch den sĂŒdlichen Yellowstone NP und den John D. Rockefeller Jr. Memorial Parkway erreichten wir den Nordeingang zum Grand Teton NP.

Die neu sanierte Strasse fĂŒhrte uns entlang des Jackson Lakes mit diversen Outlooks auf den See und die schneebedeckten Berge im Hintergrund. Die höchste Spitze gehört dem Grand Teton mit 4197m.

Beim Pilgrim Creek stauten sich dann die Autos nicht ohne Grund. Im Unterholz nahe der Strasse streiffte ein Grizzly auf Futtersuche umher. Wir hatten einen guten Riecher und suchten uns einen etwas enfernteren Standpunkt, welcher nach ein paar Minuten Wartezeit perfekt fĂŒr Fotos wurde. Ein solcher Anblick ist einfach sensationell und natĂŒrlich schwer zu toppen.

Der Snake River, welcher sich durch das Jackson Hole schlÀngelt, bot nochmals ein fantastisches Landschaftspanorama.

Bei den Antelope Flats und dem Gros Ventre River machten wir uns auf die Elchjagd, jedoch ohne Erfolg. DafĂŒr sahen wir mehrere Pronghorns in der Ebene.

Bei mittlerweilen heissen Temperaturen zur Mittagszeit genossen wir ein Picknick nahe des Jenny Lakes. Dort liefen wir noch ein bisschen dem Ufer entlang bis die grauen Regenwolken kamen. Nun war es angenehmer und wir entschlossen unsere Moose-Jagd nochmals beim Taggart Lake Trail aufzunehmen. Nach wenigen hundert Metern kreuzte dann eine kleine Schlange unseren Weg. Sonst hatte der Trail nichts zu bieten und es begann zu tropfen. EnttÀuscht kehrten wir um und stoppten ein letztes Mal beim Willow Flats Overlook. Zu sehen gab es eine riesige Herde Rehe und zwei kleine Pikas.

Nun war es Zeit fĂŒr den RĂŒckweg nach West Yellowstone. Auf der Fahrt setzte dann zeitweise der Regen ein, sonst gab es nichts spannendes mehr.

Gepostet von Marcel in USA

Yellowstone NP – Upper Loop

23. Juni 2010

Mittwoch, 23. Juni

Heute Morgen nahmen wir es etwas gemĂŒtlicher, da erstens unsere Tour kĂŒrzer sein wĂŒrde und zweitens die Fahrt durch die einzige Baustelle im Park erst ab 8 Uhr möglich ist. Wir merkten schnell, dass der Verkehr massiv stĂ€rker war als gestern. Bei den Adlern konnte man nicht mehr anhalten, Ranger sorgten fĂŒr eine flĂŒssige Weiterfahrt.

Auf dem Upper Loop gibt es praktisch keine heissen Wasserlöcher mehr und schon gar keine Geysiere. Auf dieser Tour hofft man vor allem Tiere zu sehen. Wir natĂŒrlich auch. Als erstes kamen wir an einer grossen Bisonherde vorbei (ca. 60 Tiere). Man konnte sehr nah an die Tiere ran.

Auf der Weiterfahrt konnten wir vor allem die fanastische Landschaft geniessen. Bei Mammoth Hot Springs gab es die Mammoth Terraces zu bewundern. Am bekanntesten sind wohl die Minerva Terraces. Bei strahlendstem Sonnenschein und einer mehr oder weniger leichten Brise genossen wir unser Picknick. Dann fuhren wir weiter zum Slough Creek. Von einem Ranger hatten wir erfahren, dass sich in dieser Gegend eine Wolfsmutter mit Jungen aufhalten sollte. Wir hielten an einer der vielen Parkbuchten, wo einige Geduldige ausharrten. Von ihnen erfuhren wir, dass sich die Wolfsfamilie gestern sehr lange gezeigt hatte, heute aber noch gar nicht. DafĂŒr sei ein Grizzly unterwegs. Wir sahen zuerst einmal gar nichts von beidem. Einzig ein paar Bisons grasten in der NĂ€he. Dann plötzlich nach einer Stunde warten kam Aufregung in die feldstecherstarrende Menge. Zum GlĂŒck sind hier alle sehr freundlich und hilfsbereit, so konnten wir durch ein Tele schauen, dass eine etwas stĂ€rkere Vergrösserung hatte als unseres. Und tata: wir sahen sowohl die Mutter als auch die Jungen. Allerdings sehr klein …
Auch der Adlerhorst in den Felsen war zu weit entfernt, die Eltern drehten ihre Runden hoch ĂŒber ihrem Nachwuchs.

Auf dem Weg ĂŒber den Dunraven Pass hofften wir noch auf einen BĂ€ren. Dieses Mal hatten wir aber kein GlĂŒck. DafĂŒr sahen wir in den tieferen Regionen noch 2 Hirschbullen. Alles in allem ein erfolgreicher Tag.

Als Krönung gab es ein zartes Steak zum Znacht mit Fries, Maiskolben, Baked Beans, Salat und Tomatensuppe. Göttlich!

Gepostet von Iris in USA

Yellowstone NP – Lower Loop

22. Juni 2010

Dienstag, 22. Juni

Kurz nach dem West-Eingang zum Yellowstone National Park sahen wir am Strassenrand einen Adlerhorst mit einem jungen Weisskopfseeadler drin. Die weissen Federn am Kopf und Schwanz kommen erst nach ca. drei Jahren.
Bei der Madison Junction entschlossen wir uns fĂŒr den Lower Loop. Nun fuhren wir dem Firehole Canyon Drive entlang und sahen die ersten Rehe.
NĂ€chste Attraktion war der Fountain Paint Pot mit den unglaublichen farbigen Grand Prismatic Springs. Ein bakterielles Wunder der Natur!
Die nĂ€chsten Stopps waren beim Midway Geyser Basin, Black Sand Basin und natĂŒrlich dem Old Faithful Geyser. Nach einer 10 minĂŒtigen ErklĂ€rung einer Parkrangerin wie die Eruption des grössten und aktivsten Geysiers funktioniert, mussten wir fĂŒr das Spektakel etwa eine halbe Stunde warten. Die durchschnittliche Zeit zwischen zwei Eruptionen betrĂ€gt 92 Minuten und dauert ca. 4 Minuten.

Nach dem Craig Pass erreichten wir den West Thumb des Yellowstone Lake. Danach kamen die Mud Volcanos und es stank erstmals richtig nach Schwefel. Unsere Geruchsorgane konnten sich anschliessend im Hayden Valley erholen. Das GelÀnde verwandelte sich in offene Graslandschaft mit Bisonherden.

Beim Yellowstone River besichtigten wir die Upper Falls (33m) und stiegen tief ins Tal zur Aussichtsplattform fĂŒr die Lower Falls (96m). Die wunderschöne Aussicht entschĂ€digte fĂŒr den steilen Aufstieg zurĂŒck zum Parkplatz allemal. Der Grand Canyon of Yellowstone war faszinierend und der letzte Stopp am heutigen Tag. Auf dem RĂŒckweg zu West Yellowstone begann es dann noch ein bisschen zu regnen, war aber nur halb so schlimm.

Alles in allem ein herrlicher Tag im Park. Wir freuen uns auf die nÀchsten.

Gepostet von Marcel in USA

Missoula – West Yelloewstone

21. Juni 2010

Montag, 21. Juni

Das FrĂŒhstĂŒck genossen wir im Motelzimmer und sahen uns den Fussballmatch Chile – Schweiz an. Leider war das Spiel die gleiche EnttĂ€uschung wie das Wetter.
Im Regen verliessen wir Missoula und das Wetter besserte sich bald. Es wurde ein herrlicher Tag. Wir fuhren mehrere hundert Meilen bis zum Yellowstone National Park. Kurz nach dem Parkeingang sahen wir am Strassenrand einen SchwarzbĂ€ren – das Highlight des Tages.
In West Yellowstone checkten wir im Motel ein, sammelten Infos im Visitor Center und schlenderten durch das StÀdtchen.

Gepostet von Marcel in USA