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Valencia – Letzter Tag

Vom Hotel aus schlenderten wir gemütlich durch die erwachende Altstadt und erreichten bald den Plaça de la Mare de Déu mit dem Font del Túria, dessen Wasser im Morgenlicht funkelte. Nur wenige Schritte weiter wartete bereits unser Frühstück: In der Horchatería de Santa Catalina, einem traditionsreichen Café mit kunstvoll bemalten Wandfliesen, gönnte ich mir Churros mit heißer Schokolade – ein perfekter Start in den Tag.

Unser Weg führte uns anschließend zum lebhaften Plaza de la Reina, wo Cafés und kleine Geschäfte die Atmosphäre prägen. Gleich in der Nähe besuchten wir L’Almoina, eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Europas. Unter Glas und Licht liegen hier die freigelegten Überreste verschiedener Epochen – ein faszinierender Blick in Valencias tiefste Geschichte, direkt neben der Kathedrale.

Draußen fotografierten wir den Erzbischofspalast (Palacio Arzobispal), bevor wir unverhofft Zeugen einer besonderen Tradition wurden: Heute fand das Fest zu Ehren von San Vicente Ferrer statt. Über die Plätze zogen Gruppen in farbenprächtigen Falleras-Trachten, die normalerweise während der Fallas zu sehen sind – ein lebendiges, farbiges Stück valencianischer Kultur.

Schließlich machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel, holten unser Gepäck ab und fuhren zum Flughafen. Beim Rückflug schenkte uns Valencia noch einen letzten magischen Moment: eine wundervolle Aussicht über die Stadt, die Marina und die Costa del Azahar, die Küste der Orangenblüte nördlich der Stadt.

Valencia – Bioparc – Kathedrale

Am Morgen machten wir uns wieder mit dem Fahrrad auf den Weg – diesmal quer durch den Jardín del Túria bis zum Bioparc. Der Zoo ist bekannt für seine naturnah gestalteten Lebensräume, in denen man das Gefühl hat, direkt in die Savanne, den Regenwald oder an afrikanische Flussufer versetzt zu werden. Ohne sichtbare Zäune oder Käfige konnten wir Elefanten, Gorillas, Giraffen und viele andere Tiere aus nächster Nähe beobachten – ein eindrucksvolles Erlebnis.

Zurück in der Innenstadt besichtigten wir die Kathedrale von Valencia. Das gotische Kreuzrippengewölbe, der eindrucksvolle Hauptaltar und die Mischung verschiedener Architekturstile erzählten von Jahrhunderten valencianischer Geschichte. Besonders faszinierend war der anschliessende Besuch der Kapelle des Heiligen Kelches, die mit ihrer imposanten Kuppel und dem dort aufbewahrten Kelch – dem legendären Heiligen Gral – eine ganz eigene, feierliche Atmosphäre ausstrahlte.

Anschliessend bestiegen wir den achteckigen Kathedralenturm Miguelete. Die vielen Stufen wurden schnell belohnt: Von oben bot sich ein herrliches Panorama über die Plaza de la Reina, die Dächer der Altstadt und bis hin zum Plaça de la Mare de Déu im Norden.

Mit den Fahrrädern ging es weiter, vorbei am Denkmal Porta de la Mar, zur Stierkampfarena Plaza de Toros de Valencia, der Estació del Nord und zum beeindruckenden Palacio de las Comunicaciones am Plaza del Ayuntamiento. Jede Station zeigte eine andere Facette der Stadt – von klassizistisch über modernistisch bis monumental.

Ein kurzer Abstecher führte uns zum eleganten Mercado de Colón, dessen Fassade mit farbenfrohen Keramik- und Steinmosaiken glänzt. Drinnen herrschte lebhaftes Treiben, und wir gönnten uns ein erfrischendes Bier.

Gegen Abend fuhren wir noch einmal zur Stadt der Künste und Wissenschaften, um Fotos beim Eindunkeln zu machen – die futuristischen Bauwerke spiegelten sich in den Wasserbecken und wurden hell beleuchtet.

Zum Abschluss des Tages kehrten wir in der Nähe unseres Hotels ein. Auf den Tisch kamen eine Platte mit verschiedenen spanischen Tapas – Croquetas, Albóndigas, Patatas Bravas – und als Höhepunkt eine duftende Paella Valenciana, das Hauptgericht der Region.

Ein abwechslungsreicher Tag voller Kultur, Bewegung und kulinarischer Genüsse ging zu Ende.

Valencia – Stadt der Künste und Wissenschaften – Strand – Oceanogràfic

Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel mieteten wir Fahrräder, um Valencia zu entdecken. Unser erster Halt war ein kurzer Fotostopp bei den Torres dels Serrans, deren wuchtige Mauern im Morgenlicht besonders eindrucksvoll wirkten. Von dort fuhren wir weiter in den weitläufigen Jardín del Túria, eine der beeindruckendsten städtischen Grünanlagen Europas. Der Park liegt im ehemaligen Flussbett des Río Túria, der nach einer verheerenden Überschwemmung in den 1950er-Jahren umgeleitet wurde. Was früher ein Fluss war, ist heute ein über neun Kilometer langer Park – mit Spielplätzen, Gärten, Teichen, Sportanlagen und schattigen Alleen. Auf unseren Fahrrädern glitten wir durch diese grüne Oase, vorbei an Palmen, duftenden Orangenbäumen und breiten Rasenflächen, bis wir die futuristische Stadt der Künste und Wissenschaften erreichten .

Dieser weitläufige Architekturkomplex, entworfen von Santiago Calatrava und Félix Candela, wirkt wie eine futuristische Traumlandschaft aus Glas, Wasserbecken und geschwungenen, strahlend weissen Bauformen. Die Gebäude erinnern teils an überdimensionale Muscheln, Fische oder schimmernde Augen – ein Zusammenspiel aus Wissenschaft, Kunst und moderner Architektur.

Dort legten wir eine Pause in der Gartenanlage Umbracle ein, wo wir die üppige Vegetation und die farbenprächtigen Pflanzen bewunderten. Anschliessend radelten wir weiter zum Uhrgebäude – Edifici del Rellotge in der Marina, das mit seiner eleganten Architektur an die alte Hafenzeit erinnert.

Bald darauf erreichten wir die Strandpromenade Carrer d’Otumba beim Strand El Cabanyal. Dort liessen wir uns zu einem mediterranen Mittagessen mit verschiedenen Tapas nieder. Danach spazierten wir über den warmen Sand, hielten die Füsse ins Wasser und testeten die noch frische Wassertemperatur des Meeres.

Am Nachmittag besuchten wir das Oceanogràfic, das beeindruckende Aquarium Valencias. Die Delfin-Show begeisterte uns ebenso wie die verschiedenen Aquarien und wunderschön angelegte Gartenlandschaft. Später machten wir noch einen Abstecher zur Kirche San Lorenzo, bevor wir uns am Abend ein feines Nachtessen gönnten.

Ein weiterer abwechslungsreicher und sonniger Tag voller Entdeckungen und mediterraner Leichtigkeit.

Valencia – Altstadt

Zum 70. Geburtstag unserer Mutter erfüllten wir ihr einen besonderen Wunsch: Gemeinsam – meine Schwester, meine Eltern und ich – flogen wir von Zürich nach Valencia, wo wir für die nächsten vier Tage bleiben sollten. Vom Flughafen brachte uns ein Taxi direkt ins San Lorenzo Hotel Boutique, wo wir unser Gepäck abstellten und sofort loszogen, um die Stadt zu erkunden.

Unser Weg führte uns durch die Carrer de Navellos, weiter am Mercado Central vorbei bis zu den Torres de Quart. Von oben genossen wir eine wunderbare Aussicht über die Dächer Valencias und das lebendige Treiben in den Gassen. Anschliessend besuchten wir die Kirche San Nicolás de Bari und San Pedro Mártir, deren spektakuläre Fresken ihr den Beinamen „valencianische Sixtinische Kapelle“ eingebracht haben – ein beeindruckender, fast überwältigender Anblick.

Nach so viel Kunst und Geschichte gönnten wir uns eine kleine Glacé-Pause bei der Real Parroquia de los Santos Juanes. Frisch gestärkt machten wir uns auf zur Lonja de la Seda. Der prächtige Säulensaal, die vergoldete Holzdecke des Meereskonsulats und der duftende Orangenhof liessen uns die Zeit vergessen.

Später genossen wir einen typischen valencianischen Aperitivo – natürlich ein Glas Agua de Valencia, das spritzige Kultgetränk der Stadt. Die Mischung aus frischem valencianischem Orangensaft, Cava, etwas Gin und Wodka schmeckt zugleich fruchtig, leicht herb und angenehm prickelnd. Eisgekühlt und in einer grossen Karaffe serviert, war es der perfekte Erfrischer nach einem warmen, erlebnisreichen Tag.

Zurück im Hotel machten wir uns für den Abend frisch und rundeten diesen besonderen Auftakt unserer Reise mit einem gemütlichen Nachtessen beim Plaza de Manises ab.

Ein gelungener Start in vier unvergessliche Tage in Valencia.

Barcelona

25. – 28. Juni 2011

Frühmorgens machten wir uns auf den Weg Richtung Flughafen.
Mit wenig Verspätung kamen wir dann nach einem ruhigen Flug in Barcelona an. Mit dem öffentlichen Verkehr gings ab in die Innenstadt und direkt ins Hotel. Erstaunlicherweise konnten wir unser Zimmer schon vormittags beziehen, was uns aber sehr gelegen kam.

Zu Fuss machten wir uns dann einen ersten Erkundungsrundgang. Wir spazierten die Ramblas herunter bis zum Kolumbusdenkmal und von dort aus der Hafenanlage entlang. Zwischendurch gab es eine kurze Erfrischung und dann gings weiter zum Strand bis zum Stadtteil Barceloneta. Unterwegs gönnten wir uns erstmals einige Tapas und danach gings dann zurück ins Hotel. Dort gönnten wir uns eine Abkühlung im kleinen Pool auf der Dachterrasse. Beim Plaça Reial gönnten wir uns dann ein feines Abendessen und danach noch einen leckeren Drink in einer Bar inklusive Fussballfinal der U21 EM – Schweiz gegen Spanien, welches leider 0:2 verloren ging.

Am Sonntag suchten wir uns zuerst ein nettes Kaffee fürs Frühstück. Danach besichtigten wir das Casa de la Ciutat (Rathaus). Dieses ist für Touristen nur am Sonntag zugänglich und erst noch gratis. Die Räume sind wunderschön gestaltet und eine Besichtigung wert.
Dann schlenderten wir weiter zur Kathedrade Santa Eulàlia. Wie so oft ist auch diese Kirche teilweise in Renovationsarbeit, weswegen ein Foto ohne Baukran nicht möglich ist. Weiter ging es zum Picassomuseum, wo wir uns die Ausstellung ansahen.
Nach so viel Kultur zog es uns an den Strand, wo wir den Rest des Nachmittags verbrachten. Marcel ging mal kurz ins Wasser. Sein Fazit: schon sehr warm, aber schmutzig.
Zum Znacht gab es dann eine (obligate) Paella und Sangria.

Am Montag kauften wir uns ein 2-Tages-Ticket für die Tourbusse, die hier zu Hauf anzutreffen sind. Das tolle an diesen Bussen ist, dass einem via Kopfhörer so einiges über die Stadt und seine Quartiere erzählt wird. Man kann ein- und aussteigen, wann immer man möchte und alle paar Minuten fährt der nächste Bus. Unsere Route führte uns vorbei am Hafen (Port Vell), das Museu d’Historia de Catalunya streifend der Strandpromenade entlang bis zum Port Olimpic, wo wir ein erstes Mal ausstiegen. Nach ein paar Fotos fuhren wir weiter. Unterwegs sieht man immer wieder künstlerische Gebilde. Das Forum, den Glories-Torre Agbar und die ehemalige Stierkampfarena (heute ein Shoppingcenter) sahen wir nur im Vorbeifahren. Bei der berühmten Sagrada Familia, Gaudis unvollendeter Kirche stiegen wir dann wieder aus. Wir liefen einmal um das eindrückliche Gebäude herum und entschlossen uns dann gegen eine Besichtigung des Inneren. Zur Mittagszeit mindestens 45 Minuten in brütender Hitze anstehen, damit man dann nach 10 Minuten wieder draussen ist, war es uns nicht wert. An der Kirche wird übrigens heute noch gebaut. Somit kann man als Besucher sagen, wenn man den Eintritt bezahlt, dass man zur Fertigstellung des Baus finanziell mitgeholfen hat.
Beim Parc Güell hielten wir uns dann etwas länger auf. In dem verwinkelten Park findet man immer wieder Hinweise auf Gaudis Arbeiten. Später am Nachmittag besichtigten wir auch noch La Pedrera, eine berühmte Dachterrasse von Gaudi gestaltet. Im Innern des Gebäudes hat es noch ein kleine Ausstellung über Gaudi und seine Arbeiten und ausserdem konnte man auch noch eine Wohnung besichtigen. Zum Schluss unserer Tour schauten wir uns noch das Casa Batlló von aussen an.
Als krönenden Abschluss unseres Hochzeittages gönnten wir uns am Hafen ein sehr feines Abendessen. Einen kleinen Schlummi gabs dann noch in der Nähe des Hotels. Am Dienstag machten wir dann die 2. Tour, die uns zum Montjuïc hinaufführte. Wir besichtigten als Erstes das Castell de Montjuïc, welches man per Seilbahn erreicht. Dannach fuhren wir am Olympiastadion vorbei zum MNAC, dem Nationalmuseum. Wir beliessen es aber bei der Betrachtung von aussen und gönnten uns dafür einen längeren Aufenthalt im Poble Espanyol. Dieses “Dorf” ist ein Überrest der Weltausstellung von 1929, worin typische Baustile der verschiedenen Regionen Spaniens dargestellt sind.
Beim Camp Nou stiegen wir ein weiteres Mal aus. Für Fussballfans natürlich ein Muss. Wir fanden es aber nicht so spannend ein leeres Fussballstadion zu besichtigen (mal eine Match des FC Barcelonas live darin zu erleben wäre da schon viel verlockender), weswegen wir uns mit dem Fanshop begnügten.
Am frühen Abend machten wir uns dann wieder auf den Weg zum Flughafen und um 22 Uhr waren wir wieder in Zürich. Schön war’s!

New York

Die Fahrt zum Flughafen Pittsburgh kostete uns diesmal einige Nerven. Zuerst einmal kam der Shuttlebus eine halbe Stunde zu spät. Dann fuhr er erst nach Downtown (also in die genau entgegen gesetzte Richtung), wo das Verkehrsaufkommen natürlich sehr gross war. Auf der Rückfahrt stellte unsere Fahrerin dann fest, dass sie eigentlich gleich noch die Gäste abholen könne, welche eine Stunde später als wir zum Flughafen wollten. Also noch einmal zurück ins Hotel und dann endlich, endlich zum Flughafen.
Dort angekommen konnten wir dann nicht schnell selber einchecken, da die Maschine uns nicht im System hatte. Dies bedeutete, dass wir in einer Schlange anstehen durften, wo das Personal zum Einchecken nicht gerade am Schnellsten arbeitete. Irgendwie schafften wir es dann aber doch noch in einen Flieger nach New York.
Da wir uns dort mit all unserem Gepäck nicht auf ungewohnte Versuche mit der Subway einlassen wollten, beschlossen wir ein Taxi zu nehmen. Natürlich wurden wir abgezockt.
Nach dem Einchecken verschafften wir uns einen ersten Überblick über die Stadt und das Subwaynetz. Wir beschlossen als erstes zur Grand Terminal Station zu fahren und von dort zu Fuss einen ersten Eindruck zu erlangen. Ziemlich erschöpft fielen wir abends ins Bett.

Am Dienstag fuhren wir zuerst zum Guggenheim Museum. Die Architektur ist grossartig, die Ausstellung leider weniger. Wir hatten das Pech, dass einige Räume gerade umgebaut wurden. So schlenderten wir dann gemütlich durch den Central Park zurück Richtung Times Square.
Am späten Nachmittag gingen wir zum Empire State Building. Für horrende 20 Dollar pro Person durften wir bis in den 86. Stock fahren (den 102. Stock für weitere 15 Dollars liessen wir sausen). Da wir kaum anzustehen brauchten, mussten wir dafür über 2 Stunden auf den Sonnenuntergang warten. Danach gabs gleich im Restaurant des Erdgeschoss’ das Abendessen.

Den Mittwoch starteten wir bei der City Hall. Von dort aus gingen wir zum Ground Zero. Per Zufall kamen wir am Memorial Kreuz vorbei, welches vorübergehend in einer Seitenstrasse steht. Auf dem Ground Zero wird nämlich tüchtig gebaut. Da alles eingezäunt war, konnten wir nicht viel erkennen. So gingen wir weiter Richtung Houdson River, wo gerade ein kanadisches Marineschiff einfuhr (die Navy Week hatte gerade begonnen). Dem Ufer entlang gingen wir bis zum Landesteg der Staten Island Ferry, wo wir die Gratisfahrt nah an der Freiheitsstatue vorbei genossen.
Wieder zurück gingen wir via Wall Street noch etwas shoppen und danach ins Kino.
Nach dem Abendessen fuhren wir mit der Subway nach Brooklyn und liefen über die Brooklyn-Bridge. Der Blick auf Mannhatten bei Nacht ist sehr eindrucksvoll.

Donnerstags war dann wieder Bildung angesagt und wir machten uns auf den Weg ins American Museum of Natural History. Man könnte Tage darin verbringen, wir begnügten uns aber mit einigen Stunden.
Den Rest des wunderbaren Nachmittags verbrachten wir mit sonnenbaden und lesen im Central Park.
Nach Einbruch der Dunkelheit fuhren wir noch mit der Seilbahn(!) über den East River. Ein kleines amüsantes Touri-Erlebnis, welches man als Schweizer nicht missen darf. 😉

Da die Nacht auf Freitag nicht gerade die Beste war (Iris plagte der Heuschnupfen und extremes Halsweh), machten wir uns am Freitag erst um die Mittagszeit auf nach Manhatten. Einziger Punkt auf dem Tagesplan war sowieso shoppen. Dies taten wir dann aber ausführlich und waren dementsprechend abends ziemlich erschöpft.

Am Samstag hiess es dann schon wieder Koffer packen und bye,bye zu sagen.

Pittsburgh

Am Donnerstag führte uns unsere Reise nach Pittsburgh. Der Flug dorthin war grauenhaft. Es war sehr windig und wir waren in einer kleinen Propellermaschine unterwegs. Iris liess den kleinen Snack deshalb unberührt und konzentrierte sich sehr stark auf’s Kaugummi kauen.
Endlich gelandet wurden wir aber von Guido (Berufsschulfreund, der in den USA studiert) in Pittsburgh am Flughafen abgeholt. Den Nachmittag verbrachten wir damit den Campus der Uni zu besichtigen, Guidos Arbeitsplatz anzuschauen und seine “Wohnung” kurz zu inspizieren. Danach war es schon Zeit Amy (Guidos Freundin) zu treffen.
Zu viert gingen wir dann ins kürzlich eröffnete Hofbräuhaus, wo die Männer ihr Wiedersehen gleich mit einer Mass Bier begossen. Das Abendessen genossen wir dann auf dem Mt. Washington im edelsten Restaurant der Stadt. Der Ausblick auf die Stadt war phänomenal und auch das Essen war ausgezeichnet.

Am Freitag war dann Vergnügen pur angesagt. Wir fuhren in den Kennywood Park (vergleichbar mit dem Europapark, aber grösser) und genossen dort zahlreiche Bahnen bei strahlendstem Sonnenschein. Spätabends ging es erst zurück Richtung Stadt, wo es nur noch ein kurzes Fast-Food-Abendessen gab. Typisch amerikanisch halt.

Am Samstag erkundeten wir zuerst den Strip District mit all seinen unzähligen kleinen Geschäften. Danach ging es auf Stadiontour: Hockey, Baseball und Football. Abendessen gab es dann in einer Kirche, die zu einer Brauerei mit Restaurant umfunktioniert wurde. Speziell, aber gut.

Den Sonntag liessen wir gemütlich angehen und so trafen wir uns mit Guido und Amy erst am frühen Nachmittag. Als erstes wurde für das geplante BBQ am Abend Fisch, Fleisch und Maiskolben eingekauft. Danach verliess uns Amy und wir gingen mit Guido in den Botanischen Garten. Bei Amy zu Hause genossen wir dann ein herrliches BBQ mit selbstgemachter Steaksauce und texanischen Bohnen. Alles wurde ratzeputz vertilgt. Dann hiess es schon wieder Abschied nehmen, denn am Montag ging für Guido und Amy der Alltag wieder los und wir flogen weiter nach New York.