The Outer Banks

25. November 2011

Am heutigen Black Friday stürmten alle Amerikaner in die Einkaufszentren, um von den Sonderrabatten zu profitieren. Nur wir fuhren zur Küste. Zumindest schien es so, denn wir hatten fast keinen Verkehr, was die 3,5 stündige Fahrt zu den Outer Banks sehr angenehm machten.

In Manteo, wo im 16. Jahrhundert die ersten Engländer eine Siedlung gründeten und danach spurlos verschwanden, holten wir uns im Visitor Center eine Karte und Tips. Es wird vermutet, dass “The lost colony” von Indiandern umgebracht worden ist.
Wir fuhren über die Brücke auf den vorgelagerten Naturdamm aus Sand – die Outer Banks. Sie sind auch bekannt als “Friedhof des Atlantiks”, da in den vergangenen Jahrhunderten tausende Schiffe sanken oder im WWII versenkt wurden.

Zuerst ging es südwärts zum Bodie Island Lighthouse und weiter durch das Pea Island National Wildlife Refuge, wo hunderte verschiedene Vogelarten leben und teilweise aus dem Norden überwintern.
Danach sahen wir einige Bruchbuden und zerstörte Strassenabschnitte von vergangenen Hurricanes und erreichten das imposante Hatteras Lighthouse.
Dieses wurde 1870 erbaut und ist das höchste Lighthouse Nordamerikas. Für die 63m wurden ganze 1,2 Millionen Ziegelsteine benötigt.
Eindrücklich ist im Visitor Center ebenfalls der Film über die Verschiebung des Leuchtturmes im Jahre 1999 um 150m landeinwärts. Da der Turm nicht grossen Erschütterungen ausgesetzt werden durfte, musste er sachte angehoben und langsam verschoben werden.

Hier machten wir kehrt und fuhren 60 Meilen nördlich nach Nags Head, die grösste Ordschaft auf den Inseln. Nächster Stop war im Jockey’s Ridge State Park um die grösste Sanddüne der amerikanischen Atlantikküste zu besichtigen. Die Höhe variert zwischen 25 und 35m, weil der Wind den Sandhügel ständig verändert. Ein beliebtes Ausflugsziel vieler Familien um dort ihre Deachen steigen zu lassen oder per Bob, Schlitten oder auf dem Surfbrett runter zu schlitteln.

Als nächstes besuchten wir das Wright Brother National Memorial. Dort haben am 17. Dezember 1903 die Brüder Orville und Wilbur Wright Fluggeschichte geschrieben, als sie mittels motorisierten Eigenbau dem “Flyer” 36m in der Luft überwanden.

Letzter Halt war beim Currituck Beach Lighthouse wo wir einen farbenprächtigen Sonnenuntergang bewundern durften.

Nach einem schönen, aber schliesslich doch langen und anstrengenden Tag erreichten wir um 22:30 Uhr unser Appartment in Raleigh.


 

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