Valencia – Stadt der Künste und Wissenschaften – Strand – Oceanogràfic

Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel mieteten wir Fahrräder, um Valencia zu entdecken. Unser erster Halt war ein kurzer Fotostopp bei den Torres dels Serrans, deren wuchtige Mauern im Morgenlicht besonders eindrucksvoll wirkten. Von dort fuhren wir weiter in den weitläufigen Jardín del Túria, eine der beeindruckendsten städtischen Grünanlagen Europas. Der Park liegt im ehemaligen Flussbett des Río Túria, der nach einer verheerenden Überschwemmung in den 1950er-Jahren umgeleitet wurde. Was früher ein Fluss war, ist heute ein über neun Kilometer langer Park – mit Spielplätzen, Gärten, Teichen, Sportanlagen und schattigen Alleen. Auf unseren Fahrrädern glitten wir durch diese grüne Oase, vorbei an Palmen, duftenden Orangenbäumen und breiten Rasenflächen, bis wir die futuristische Stadt der Künste und Wissenschaften erreichten .

Dieser weitläufige Architekturkomplex, entworfen von Santiago Calatrava und Félix Candela, wirkt wie eine futuristische Traumlandschaft aus Glas, Wasserbecken und geschwungenen, strahlend weissen Bauformen. Die Gebäude erinnern teils an überdimensionale Muscheln, Fische oder schimmernde Augen – ein Zusammenspiel aus Wissenschaft, Kunst und moderner Architektur.

Dort legten wir eine Pause in der Gartenanlage Umbracle ein, wo wir die üppige Vegetation und die farbenprächtigen Pflanzen bewunderten. Anschliessend radelten wir weiter zum Uhrgebäude – Edifici del Rellotge in der Marina, das mit seiner eleganten Architektur an die alte Hafenzeit erinnert.

Bald darauf erreichten wir die Strandpromenade Carrer d’Otumba beim Strand El Cabanyal. Dort liessen wir uns zu einem mediterranen Mittagessen mit verschiedenen Tapas nieder. Danach spazierten wir über den warmen Sand, hielten die Füsse ins Wasser und testeten die noch frische Wassertemperatur des Meeres.

Am Nachmittag besuchten wir das Oceanogràfic, das beeindruckende Aquarium Valencias. Die Delfin-Show begeisterte uns ebenso wie die verschiedenen Aquarien und wunderschön angelegte Gartenlandschaft. Später machten wir noch einen Abstecher zur Kirche San Lorenzo, bevor wir uns am Abend ein feines Nachtessen gönnten.

Ein weiterer abwechslungsreicher und sonniger Tag voller Entdeckungen und mediterraner Leichtigkeit.

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