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New York

Die Fahrt zum Flughafen Pittsburgh kostete uns diesmal einige Nerven. Zuerst einmal kam der Shuttlebus eine halbe Stunde zu spät. Dann fuhr er erst nach Downtown (also in die genau entgegen gesetzte Richtung), wo das Verkehrsaufkommen natürlich sehr gross war. Auf der Rückfahrt stellte unsere Fahrerin dann fest, dass sie eigentlich gleich noch die Gäste abholen könne, welche eine Stunde später als wir zum Flughafen wollten. Also noch einmal zurück ins Hotel und dann endlich, endlich zum Flughafen.
Dort angekommen konnten wir dann nicht schnell selber einchecken, da die Maschine uns nicht im System hatte. Dies bedeutete, dass wir in einer Schlange anstehen durften, wo das Personal zum Einchecken nicht gerade am Schnellsten arbeitete. Irgendwie schafften wir es dann aber doch noch in einen Flieger nach New York.
Da wir uns dort mit all unserem Gepäck nicht auf ungewohnte Versuche mit der Subway einlassen wollten, beschlossen wir ein Taxi zu nehmen. Natürlich wurden wir abgezockt.
Nach dem Einchecken verschafften wir uns einen ersten Überblick über die Stadt und das Subwaynetz. Wir beschlossen als erstes zur Grand Terminal Station zu fahren und von dort zu Fuss einen ersten Eindruck zu erlangen. Ziemlich erschöpft fielen wir abends ins Bett.

Am Dienstag fuhren wir zuerst zum Guggenheim Museum. Die Architektur ist grossartig, die Ausstellung leider weniger. Wir hatten das Pech, dass einige Räume gerade umgebaut wurden. So schlenderten wir dann gemütlich durch den Central Park zurück Richtung Times Square.
Am späten Nachmittag gingen wir zum Empire State Building. Für horrende 20 Dollar pro Person durften wir bis in den 86. Stock fahren (den 102. Stock für weitere 15 Dollars liessen wir sausen). Da wir kaum anzustehen brauchten, mussten wir dafür über 2 Stunden auf den Sonnenuntergang warten. Danach gabs gleich im Restaurant des Erdgeschoss’ das Abendessen.

Den Mittwoch starteten wir bei der City Hall. Von dort aus gingen wir zum Ground Zero. Per Zufall kamen wir am Memorial Kreuz vorbei, welches vorübergehend in einer Seitenstrasse steht. Auf dem Ground Zero wird nämlich tüchtig gebaut. Da alles eingezäunt war, konnten wir nicht viel erkennen. So gingen wir weiter Richtung Houdson River, wo gerade ein kanadisches Marineschiff einfuhr (die Navy Week hatte gerade begonnen). Dem Ufer entlang gingen wir bis zum Landesteg der Staten Island Ferry, wo wir die Gratisfahrt nah an der Freiheitsstatue vorbei genossen.
Wieder zurück gingen wir via Wall Street noch etwas shoppen und danach ins Kino.
Nach dem Abendessen fuhren wir mit der Subway nach Brooklyn und liefen über die Brooklyn-Bridge. Der Blick auf Mannhatten bei Nacht ist sehr eindrucksvoll.

Donnerstags war dann wieder Bildung angesagt und wir machten uns auf den Weg ins American Museum of Natural History. Man könnte Tage darin verbringen, wir begnügten uns aber mit einigen Stunden.
Den Rest des wunderbaren Nachmittags verbrachten wir mit sonnenbaden und lesen im Central Park.
Nach Einbruch der Dunkelheit fuhren wir noch mit der Seilbahn(!) über den East River. Ein kleines amüsantes Touri-Erlebnis, welches man als Schweizer nicht missen darf. 😉

Da die Nacht auf Freitag nicht gerade die Beste war (Iris plagte der Heuschnupfen und extremes Halsweh), machten wir uns am Freitag erst um die Mittagszeit auf nach Manhatten. Einziger Punkt auf dem Tagesplan war sowieso shoppen. Dies taten wir dann aber ausführlich und waren dementsprechend abends ziemlich erschöpft.

Am Samstag hiess es dann schon wieder Koffer packen und bye,bye zu sagen.

Pittsburgh

Am Donnerstag führte uns unsere Reise nach Pittsburgh. Der Flug dorthin war grauenhaft. Es war sehr windig und wir waren in einer kleinen Propellermaschine unterwegs. Iris liess den kleinen Snack deshalb unberührt und konzentrierte sich sehr stark auf’s Kaugummi kauen.
Endlich gelandet wurden wir aber von Guido (Berufsschulfreund, der in den USA studiert) in Pittsburgh am Flughafen abgeholt. Den Nachmittag verbrachten wir damit den Campus der Uni zu besichtigen, Guidos Arbeitsplatz anzuschauen und seine “Wohnung” kurz zu inspizieren. Danach war es schon Zeit Amy (Guidos Freundin) zu treffen.
Zu viert gingen wir dann ins kürzlich eröffnete Hofbräuhaus, wo die Männer ihr Wiedersehen gleich mit einer Mass Bier begossen. Das Abendessen genossen wir dann auf dem Mt. Washington im edelsten Restaurant der Stadt. Der Ausblick auf die Stadt war phänomenal und auch das Essen war ausgezeichnet.

Am Freitag war dann Vergnügen pur angesagt. Wir fuhren in den Kennywood Park (vergleichbar mit dem Europapark, aber grösser) und genossen dort zahlreiche Bahnen bei strahlendstem Sonnenschein. Spätabends ging es erst zurück Richtung Stadt, wo es nur noch ein kurzes Fast-Food-Abendessen gab. Typisch amerikanisch halt.

Am Samstag erkundeten wir zuerst den Strip District mit all seinen unzähligen kleinen Geschäften. Danach ging es auf Stadiontour: Hockey, Baseball und Football. Abendessen gab es dann in einer Kirche, die zu einer Brauerei mit Restaurant umfunktioniert wurde. Speziell, aber gut.

Den Sonntag liessen wir gemütlich angehen und so trafen wir uns mit Guido und Amy erst am frühen Nachmittag. Als erstes wurde für das geplante BBQ am Abend Fisch, Fleisch und Maiskolben eingekauft. Danach verliess uns Amy und wir gingen mit Guido in den Botanischen Garten. Bei Amy zu Hause genossen wir dann ein herrliches BBQ mit selbstgemachter Steaksauce und texanischen Bohnen. Alles wurde ratzeputz vertilgt. Dann hiess es schon wieder Abschied nehmen, denn am Montag ging für Guido und Amy der Alltag wieder los und wir flogen weiter nach New York.