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Bye, bye Hawaii – Las Vegas

Heute hiess es nun Abschied nehmen von Hawaii. Dies fiel uns doch etwas schwer und dass der Wecker um 5 Uhr früh klingelte machte es auch nicht besser.

Der Flug nach Los Angeles war sehr angenehm, ausser dass der Film derselbe war wie nach Kauai. Zum Glück hatte Marcel einige Alben von Michael Mittermeier auf seinem IPod, so war Iris gaaaanz lang beschäftigt. Marcel konnte dadurch ungestört in seinem Buch lesen.

In LA hatten wir einen kurzen Aufenthalt, der gerade für einen kleinen Imbiss reichte. Dann gings nochmals für 50 Minuten in die Lüfte und unser letztes Reiseziel war erreicht. Las Vegas! Da wir zwar den ganzen Tag nur rumgesessen sind, aber reisen bekanntlich anstrengend ist, gingen wir nach einem kurzen Erkundungsgang am Strip schon bald in die Federn.

Baby Vegas Baby 😉

Oahu – Polynesian Cultural Center

Heute fuhren wir beizeiten los, weil wir vor dem kulturellen Teil des Tages noch etwas das Strandleben geniessen wollten. Dies taten wir dann im Norden der Insel bei der Waimea Bay Beach. Es hatte tolle Wellen, allerdings nur für die Schwimmer. Zum Surfen waren die Wellen zu nah am Strand. Wir liessen uns aber nur von der Sonne betören und lagen gemütlich mit unseren Büchern im feinen Sand.

Dann fuhren wir weiter, um gleich bei der Türöffnung des Polynesian Cultural Centers um 12 Uhr dort zu sein. Das Gelände ist in 7 Dörfer unterteilt. So waren die Fiji’s, Samoa, Tahiti, Tonga, Aoteaora, die Osterinseln und natürlich Hawaii mit ihren typischen Häusern, Spielen, Kleidern und viel Musik und Tanz beschrieben. Das war sehr interessant. Auf dem Fluss gab es dann noch eine Kanuparade, wo Tänze der jeweiligen Gegend gezeigt wurden.

Auf der Fahrt zum Hotel kamen wir an einem Surf Event vorbei, wo wir die Künste bestaunen konnten. Am frühen Abend genossen wir noch einen Spaziergang am Waikiki Beach. Dann mussten wir uns aber schon wieder mit dem Packen unserer Habseligkeiten befassen. Wir nutzten ebenfalls die Gelegenheit online einzuchecken, um es morgen etwas gelassener nehmen zu können. Das änderte aber nichts an der Tatsache, dass der Wecker sehr, sehr früh läuten wird …

Oahu – Pearl Harbor und Dole Pineapple Plantation

Da heute unser 5 monatiger Hochzeitstag war, begannen wir den Morgen mal anders: mit Frühstück auf dem Zimmer. Ein super Start in den Tag.

Weil wir gestern nur einen Compact-Wagen mieten konnten, hatten wir für heute mit Hertz vereinbart, den Mazda gegen einen Ford Mustang zu tauschen. So gingen wir guten Mutes zur Vermietung. Dort bekamen wir gerade noch mit, dass das Paar vor uns einen Mustang bekommen hatte, obwohl eigentlich gar keiner frei war. War das etwa unserer? Nein, sie hatte noch einen. Nach ein paar Eingaben im Computer stellte sich aber heraus, dass dieser zuerst noch in den Service musste. Was immer das hier auch bedeutet. Auf alle Fälle hiess es dann, wir sollten in einer Viertelstunde wiederkommen. Nicht gerade begeistert schickten wir uns in dieses Schicksal. Als wir dann zurück kamen bekamen wir ein Upgrade für “eine handvoll Dollar” angeboten. Nach einer ganz kurzen Überlegung akzeptierten wir das Angebot. Und wir erhielten so ein gelbes Wägelchen …

Mit etwas mehr Ehrfurcht als sonst, fuhren wir dann nach Pearl Harbor. Zuerst schauten wir uns das Tauchboot Bowfin an. Das war sehr interessant. Auch das dazugehörende Museum war sehr informativ. Leider konnten wir die USS Missouri wegen Restaurationsarbeiten nicht besichtigen. Der Eintritt zum Memorial der USS Arizona war zwar gratis, dafür konnte man nur zu einer zugewiesenen Zeit alles betrachten. Zuerst gab es einen gut 20 minütigen Film über die USS Arizona und den Angriff auf Pearl Harbor. Danach wurden wir per Boot zum Memorial gefahren, wo man einiges von dem gesunkenen Schiff sehen Konnte. Das alles stimmte uns zwar nachdenklich, aber schliesslich wurde hier nur eine Seite des Krieges gezeigt. Zudem drücken die Amis hier schon sehr auf die Tränendrüse. Aber natürlich war es schon ein Wahnsinn, was damals hier passiert ist.

Nach so viel Geschichte fuhren wir zur Dole Pineapple Plantation. Dort schlenderten wir etwas durch den Garten und fuhren dann noch mit dem Touristenzug durch die Plantagen. Auf dieser Fahrt erfuhren wir eine Menge über Ananas. Sie kann also auch reif sein, wenn sie aussen noch ganz grün ist. Wieder was gelernt …

Zurück im Hotel gönnten wir uns ein super gutes Filet Mignon und eine Flasche Wein. So lässt es sich leben …

Oahu – Diamond Head und Hanauma Bay

Nach einer gut geruhten Nacht genossen wir heute Morgen das üppige Frühstücksbuffet. Dann machten wir uns auf Richtung Diamond Head. So wie wir unseren Reiseführer verstanden hatten, kann man vom Parkplatz aus über eine lange Treppe zur Aussichtsplattform gelangen. Da lagen wir aber so was von falsch. Zuerst einmal ging es 20 Minuten in Serpentinen die Kraterwand hoch und zum Schluss kamen dann noch die Treppen mit vielen, vielen Stufen. Dann aber hatten wir einen herrlichen Blick auf Honolulu bzw. Maunalua Bay.

Nach einer Stunde fuhren wir weiter der Ostküste entlang Richtung Norden. Unterwegs mussten wir den Radiosender wechseln, denn “Walking through the Winter-Wonderland” und “let it snow” passte irgendwie nicht.

Einen weiteren Halt machten wir bei der Hanauma Bay. Dort muss man erstens Parkgebühren zahlen, zweitens Eintritt bezahlen und drittens einen Film über das korrekte Verhalten im Wasser anschauen. Dann endlich durften wir zum Strand. Da ein ziemlich starker Wind wehte, war uns nicht nach Sonnenbaden und wir gingen kurzentschlossen schnorcheln. Allzu viele Fische sahen wir nicht (auch das wird überall viel üppiger beschrieben), dafür eine Schildkröte. Leider hatte es trotz Thanksgiving viele Leute und die Wenigsten waren rücksichtsvoll. Trotz Einführungsfilm schafften es einige auf das Riff zu treten. Einer sass sogar ganz gemütlich darauf. Was haben wir uns genervt ab diesen Ignoranten!

Damit wir nicht den gleichen Weg zurück fahren mussten, machten wir einen kleinen Rundkurs, welcher uns am Nuuanu Pali Lookout vorbeiführte. Dort wurden wir fast weggewindet. Das hätte dann eine neue Version von “Vom Winde verweht” gegeben. Wir schafften es aber doch zurück ins Hotel, wo wir den Abend gemütlich ausklingen liessen.

Quizfrage: Wieviele Japaner passen in einen Lift?
Zusatzfrage: Wie oft hält der Lift bis die beiden Schweizer im 17. Stock aussteigen können?

Bye Big Island – Aloha Oahu

An einem weiteren sonnigen Tag ohne Wolken am Himmel verliessen wir Big Island wieder.
Als wir den Flieger mit 19 anderen Passagieren bestiegen hatten und auf dem Weg zur Rollbahn waren, tönte es aus Marcel’s Bauchtäschchen “Sie haben ihren Zielort erreicht …”. Wir haben uns daraufhin etwas verwirrt angesehen und mussten lachen. Irgendwie hat sich das Navigationsgerät eingeschaltet gehabt und diesen Satz von sich gegeben.

Der Flug nach Oahu (Honolulu) verlief dann bis auf die letzten paar Minuten ruhig. Auf Oahu waren dann aber die fehlenden Wolken von Big Island und liessen den ganzen Tag immer wieder etwas Regen nieder.

Im Hotel angekommen konnten wir unser Gepäck einstellen lassen, da wir für den Check-In noch zu früh waren. So erkundeten wir das Hilton Hawaiian Village zu Fuss, assen etwas und legten uns an den Pool.

Um 14 Uhr war dann unser Zimmer bereit und wir bezogen im 17. Stock des Rainbow Towers unsere Suite. Als wir die Zimmertür öffneten staunten wir nicht schlecht. Unsere Suite ist riesig, mit 2 Badezimmern, 2 Wandschränken, einer Couch, 2 Sesseln und Tischchen, Esstisch mit 4 Stühlen, einem grossen Kingsize Bett, Kaffemaschine, Kühlschrank, Safe und ein Fernseher mit Gamekonsole! Wow, und das Beste 2 Balkone mit Liegestuhl und herrlichem Blick auf den Diamond Head und Waikiki Beach!!!
So lässt es sich gutgehen.

Am späteren Nachmittag nutzen wir die Gelegenheit und besuchten den Luau (Polynesische Show mit hawaiianischem Essen, musikalischer unterhaltug und verschiedenen Hula-Tänzen), welcher in der Hotelanlage stattfand.
Trotz des Regens liessen wir uns den Spass nicht verderben.

Als wir zurück in unserer Suite waren, wartete dann noch ein Früchtekorb und eine Flasche Chamgpagner auf uns.