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Bye Maui – Aloha Big Island – Fahrt nach Hilo

Heute morgen verliessen wir Maui, aber dieses Mal mit einem kleinen Propellerflugzeug mit Platz für 9 Passagieren. Dank dieser Maschine flogen wir nur auf geringer Höhe und hatten so eine super Aussicht auf die Insel.
Bald liessen wir Maui hinter uns und flogen links von Lanai aufs Meer hinaus. Vor uns sah man schon die beiden Vulkane Mauna Kea und Mauno Loa aus den Wolken emporragen. Sie sind der Grund wieso Big Island überhaupt einst entstand.

Nach einem kurzen und ruhigen Flug übernahmen wir beim Flughafen unser Mietauto und machten uns sogleich auf den Weg Richtung Hilo. An der Westküste schien die Sonne und es war heiss – typisch für diese Seite. Als wir uns vom Küstenhighway verabschiedeten und nach Waimea abbogen wurde es immer windiger und Regenwolken zogen auf. Die Ortschaft Waimea liegt auf 810m.ü.M und ist von den fruchtbaren KOhala Mountains umgeben. Hier befindt sich die 90’000 Hektar grosse Parker Ranch. Sie ist die grösste privat betriebene Ranch in der USA mit einer Fleischproduktion von 10 Millionen Pfund jährlich. Wir besichtigten zwei historische Ranchhäuser, welche eine Kunstsammlung beherbergen. Neben Gemälden aus dem Impressionismus kann man die grösste Sammlung von gelbem Peking-Glas ausserhalb Chinas bewundern. Ein Zimmer ist Richard Smart gewidmet, dem letzten Besitzer der Parkerfamilie. Er war Sänger und Schauspieler.

Bei leichtem Regen führen wir an die grüne und feuchte Osküste. Kurz vor Hilo hielten wir bei den Akaka Falls. Auf einem schönen Pfad durch den Regenwald gelangt man zu dem 126 Meter hohen Wasserfall. Leider regnete es hier stark, so dass wir nur einen kurzen Stopp einlegten . In Hilo bezogen wir unser Hotelzimmer und erkundeten uns über die Sehenswürdigkeiten vor Ort. Nach einer kurzen Pause fuhren wir noch in den Volcano National Park und informierten uns über die Vulkanaktivität und wo man fliessende Lava sehen könne. Leider war dafür eine weitere Stunde Autofahrt nötig und wir hatten keine Taschenlampen für den Weg vom Parkplatz zum Aussichtspunkt dabei. Mit diesen Informationen fuhren wir wieder zurück nach Hilo und kauften uns alles Nötige für die nächsten Tage.

Maui – Surfing in the USA und Black Rock

Heute morgen hatte Marcel Surfunterricht. Da sich niemand anderes angemeldet hat, genoss er zwei Privatstunden zum günstigeren Gruppenpreis. Glück muss man haben …
Nach einer kurzen Instruktion und ein paar Trockenübungen gings ins Meer. Iris holte sich in der Zwischenzeit eine Kaffee bei Starbucks und setzte sich mit der Kamera bewaffnet an den Strand. Innert kürzester Zeit konnte er kleinere Wellen reiten. Das war ein Spass!
Nachdem Iris ein paar gute Bilder gschossen hatte, genoss sie eine Ganzkörpermassage.

Am Nachmittag fuhren wir an die Ka’anapali Beach mit dem berühmten Black Rock. Dort genossen wir die Sonne, lasen in unseren Büchern und gingen an einem der besten Schnorchelplätze Maui’s auf Fotojagd.

Als die letzten Sonnenstrahlen verschwunde waren begann für uns das Packen und Aufräumen. Morgen geht es weiter nach Big Island …

Maui – Schnorchelausflug und Kapalua Beach

Für heute Morgen hatten wir einen Schnorchelausflug gebucht. Iris wollte schliesslich auch noch den Molokini Krater von Nahem sehen.

Je mehr wir uns dem Krater näherten, desto welliger wurde es. Es ging aber trotzdem zum Schnorcheln, denn im Kraterinnern war es wieder etwas ruhiger. Wir sahen verschiedene kleinere Fische. Die Haie mussten sich heute an einem anderen Ort aufhalten. Wir sahen noch nicht mal eine Flosse.

Den zweiten Halt machten wir bei Turtel Town. Dort kamen wir voll auf unsere Kosten. Wir sahen Schildkröten! Bei der ersten Begegnung dachte Iris erst es sei ein Schorchler, bis sie genauer hinsah. Beim Schnorcheln achtet man einfach viel weniger darauf, was sich an der Wasseroberfläche befindet. Dann sahen wir noch zwei Schildkröten auf einmal.

Zurück an Land machten wir einen kurzen Erfrischungsaufenthalt in unserem Condo, bevor wir dann Richtung Lahaina fuhren. Wir wollten an die Kapalua Beach, weil dort ebenfalls ein guter Platz zum Schnorcheln sei. Es war tatsächlich nicht übelaber durch den Wellengang war die Sicht in Strandnähe schlecht. Etwas weiter in der Bucht war es dann besser. Wir blieben bis die Wolken und der Wind uns nach Hause trieben.

Maui – Haleakala und Iao Valley

Heute war schon um 03:45 Uhr Tagwach, weil wir den Sonnenaufgang am Kraterrand vom Haleakala aus bewundern wollten. Nach einem kurzen Frühstück fuhren wir im Dunkeln los. Wir waren nicht die einzigen mit diesem Plan. Denn schon bald hatten wir auf den kurvigen Strassen die Flachlandindianer eingeholt, die ihr Auto gerade so gut den Berg hinauf hätten tragen können.
Im National Park zogen plötzlich Wolken auf und es fing leicht an zu Regnen. Wir liesen uns nicht von unserem Plan abbringen und waren nach etwa eineinhalb Stunden Fahrt beim 2969 Meter über Meer gelegenen Haleakala Visitor Center. Dick eingepackt in unseren Windjacken standen wir am Kraterrand und sahen, wie die Sonne über dem Nebelmeer im Krater aufging. Es war das frühe aufstehen wert.

Nach dem Sonnenaufgang genossen wir im Auto unser 2. Frühstück. Danach informierten wir uns im Visitor Center über die Wanderungen in den Krater hinab. Wir entschieden uns für einen Trail zu einem Aschekegel im Krater. Nach einer Marsch, meist in den Wolken, erreichten wir den Aschekegel. Das Wetter wurde innerhalb von einer Minute besser und man konnte den Kegel und die Umgebung sehen. Eine weitere Minute später war wieder alles wolkenumhüllt. Etwas Geduld war gefragt bis sich die Schönheit es Kraters wieder präsentierte. Der Aufstieg zum Kraterrand dauerte dann 2 Stunden, doppelt so lange wie der Hinweg. Das Mittagessen genossen wir dann beim Pu’u’ula’ula Summit, dem höchsten Punkt auf Maui. Von diesem 3055m Hohen Aussichtspunkt konnten wir sogar die beiden Vulkane Mauna Kea und Mauna Loa von Big Island sehen.

Auf dem Rückweg machten wir noch an den beiden weiteren Aussichtspunkten halt, bevor wir den Park wieder verliessen.
Das nächste Ziel war die Stadt Makawao. Sie wurde einst “Macho-Wow” genannt, weil sie von den Cowboys geprägt wurde. Hier mussten wir uns mit künstlichen Aufputschmitteln (Coca-Cola) eindecken, dass wir den Rest des Tages nicht verschliefen.

Trotz dunkler Wolken fuhren wir zum Iao Valley. Die Verhältnisse waren dann aber besser als erwartet und wir hatten gute Sicht auf die Iao Needle. Früher wurden die toten Könige in dieses Tal getragen und einst fand hier die blutigste Schlacht der hawaiischen Geschichte statt. Davon merkt man heute aber nichts mehr. Im Gegenteil: dieses Tal lädt zur Rast und Erholung ein.

Weil wir keinen Schritt mehr als nötig mehr machen wollten, gingen wir dann auf direktem Wege zum Condo bzw. zur Strandliege …

Maui – Tauchen und auf der faulen Haut liegen

Heute schellte uns der Wecker bereits um 5.30 Uhr aus den Federn. Und warum? Weil Marcel tauchen ging. Damit Iris ihren hausfraulichen Pflichten nachkommen konnte, brauchte sie das Auto, weswegen auch sie früh aufstehen musste. Und das in den Ferien!

Marcel hatte einen 2-Tank Ausflug gebucht. Den ersten Tauchgang machte er mit einem Tauchinstruktor und 3 weiteren Tauchern beim Molokini Krater. Allerdings hielten sie nicht auf der Innenseite des Krater (wo es wärmer und deshalb mehr Korallen und Fische gibt), sondern auf der Aussenseite der sogenannten Back Wall. Es herrschte reger Wellengang, weswegen das ruhige dahinschweben im Wasser etwas schwieriger wurde. Dafür sah Marcel das erste Mal Haie beim Tauchen. Es waren White-Tip Reef Sharks, welche friedlich dahingleiteten. Beim Auftauchen hatte Marcel dann noch ein ganz besonderes Erlebnis: er sah einen Manta Rochen. Auch hier war es für ihn die erste Begegnung mit diesen riesigen, eleganten Tieren.

Der zweite Tauchgang fand dann näher bei der Küste beim Waileapoint statt. Hier ging es nicht mehr so tief. Zu sehen waren 2 Korallenblöcke. Die hier erhoffte Green Sea Turtle war auch vor Ort.

In der Zwischenzeit räumte Iris etwas auf, putzte Schuhe und ging einkaufen. Zur Belohnung buchte sie sich dann auch noch eine Massage für Donnerstag. Dann war es auch schon wieder Zeit Marcel abzuholen.

Nach einem kurzen Mittagessen wollten wir bei unserem Condo die Strandliege gebrauchen. Jedoch zogen immer mehr Wolken auf und der Wind war sehr stark. So mussten wir ins Condo flüchten und nützten die Zeit halt zum Waschen. Wir liessen uns die Laune aber nicht verderben und warfen ganz nach dem Motto: Jetzt erst recht – ein zünftiges Stück Fleisch auf den Grill.

Maui – Road to Hana

Heute machten wir uns auf den Weg zur berüchtigten Road to Hana. Es sollten uns 617 Kurven und 56 meist einspurige Brücken bevorstehen. Nicht umsonst wird die Fahrt auf der Strasse auch “die Hölle auf Rädern” genannt.

Wir starteten aber gemütlich und machten einen kurzen Stop in Paia. Einst ein bei den Hippies sehr beliebtes Örtchen, welchem man das heute noch ansieht. Ausserdem ist hier viel für die Surffans angeboten. Kurz nach dem Städtchen kommt nämlich der Hookipa Beach – ein Wallfahrtsort für Surfer. Wir hielten dort auch für einen Moment, um die Künste auf dem Brett zu bewundern.

Dann ging es langsam aber sicher los. Ziemlich am Anfang kam ein U-Turn-Schild, welches wir nicht ganz so ernst nahmen. Hier in Amerika wird für die Flachlandindianer ja immer etwas übertrieben. Die Kurve war dann aber wirklich extrem und so zweifelten wir nie mehr an einem Schild. Weitere so gekennzeichnete Kurven waren dann aber wieder äusserst harmlos.

Einen ersten längeren Halt machten wir beim Garden of Eden Arboretum and Botanical Garden. Dort gab es die verschiedensten Bäume und Sträucher zu bewundern. Wunderschön fanden wir zum Beispiel den Rainbow Eucalyptus Tree. Von der Anlage aus konnte man sehr gut auf die Puohokamoa Falls blicken. Ein weiteres Highlight für Jurassic Park Fans ist der Keopuka Rock, den man von hier aus sehr gut sehen konnte.

Oberhalb der Keanae Peninsula machten wir einen kurzen Fotostop. Von hier aus kann man sehr gut überflutete Tarofelder (einst Hauptnahrungsmittel der Hawaiianer) sehen. Die Felder hier bestehen schon seit über 500 Jahren.

Im Waianapanapa State Park gabs dann einen Zmittaghalt. Nach dem Essen soll man sich ja bekanntlich bewegen, wenn das Ruhen nicht in Frage kommt. Deshalb gingen wir zu einem Blow Hole, wo man auch wunderbar die Brandung gegen die Lavafelsen beobachten konnte. Dank dem Wind reichte die Gischt manchmal bis zu uns. Nebst dem Blow Hole ist die Black Sand Beach ein Anziehungspunkt. Marcel war total begeistert und wollte am liebsten gar nicht mehr gehen. Durch den starken Wellengang wurden Man-o-War angeschwemmt, quallenähnliche Tiere. Ein Grund für Iris den Strand zu verlassen.

Von hier aus war es nicht mehr weit nach Hana. Doch die Zeit war schon sehr fortgeschritten, weswegen wir leider durchfahren mussten. Wir wollten nämlich noch zur Oheo Gulch, oder wie die Touristen sagen: Seven Sacred Pools. Die waren die weiteren Kurve auf der viel engeren Strasse wert. Wir gingen auch noch ein Stück den Pipiwai Trail zu den Mahiku Falls hinauf. Dann mussten wir leider umkehren, um wenigstens einen Teil der Strecke bei Tageslicht zu befahren.

Da natürlich lange vor der Hälfte des Weges jegliches Tageslicht entschwunden war, brauchten wir für die ganze Strecke bis zum Hotel zurück 2,5 Stunden. Aber lieber so, als gar nicht ankommen …

Maui – Ocean Center und Lahaina

Da das Wetter heute nicht ganz so toll zu werden schien, beschlossen wir unser Programm dem Wetter entsprechend umzugestalten. Nach einem ausgiebigen Frühstück auf dem Lanai fuhren wir zum Maui Ocean Center. Dort lernten wir so Einiges über das Riff und seine Bewohner. In einer wirklich schönen Anlage wird hier alles erklärt. Die kleinen Spiele und Experimente sind nicht nur für die jüngsten Besucher spannend. Höhepunkt des Centers ist ein Tunnel, welcher von 2,2 Millionen Liter Wasser umgeben ist. Hier kann man Stachelrochen, Haie und andere grössere Fische bewundern.

Nach gut 2 Stunden begaben wir uns auf den Weg zum Iao Valley. Wir hatten gehofft, dass es am Nachmittag etwas aufklären würde, aber bereits auf dem Weg merkten wir, dass dies nicht der Fall war. So kehrten wir um und fuhren stattdessen nach Lahaina.

Zuerst gingen wir beim Banyan Tree Park unser Picknick geniessen. Der Banyan Tree ist ein Baum, welcher zwar nicht extrem hoch wird, dafür sein Stamm einen enormen Umfang erreichen kann. Auch seine Äste können eine unglaubliche Länge erreichen und der Baum hat mehrere Stämme im Umkreis von einigen Metern. Die Äste scheinen zum Teil bei anderen Stämmen wieder angewachsen zu sein. Auf alle Fälle ein angenehm kühles Plätzchen für eine Rast. Zufälligerweise feierte die Lahaina Art Association ihren 42. Geburtstag. Überall hatte es Künstler, die ihre Kreationen zum Verkauf anboten. Es gab Bilder (gemalt oder Fotografien), Schmuck, Glasnippes uvm. Auch fand eine Auktion statt, deren Betrag jungen Künstlern zugute kam. Wir genossen gratis Kuchen und Kaffee (also Letzteres nur Iris) und gingen dann weiter.

Wir machten noch einen historischen Rundgang durch Lahaina. Da kamen wir an einigen Kirchen verschiedenster Religionen, dem alten Gefängnis und der grössten Buddha-Statue ausserhalb Asiens vorbei.

Am späteren Nachmittag fuhren wir zurück zu unserem Condo, wo Marcel noch etwas die Sonne geniessen ging. Iris machte noch ein paar Besorgungen und gesellte sich dann mit Buch und Bier (das gibts hier ja doch!) bewaffnet zu Marcel. Zum Znacht gab es ein leckeres BBQ.

Bye Kauai – Aloha Maui

Heute Morgen hiess es Abschied nehmen von Kauai, der Garten Insel. Unsere nächste Destination ist Maui, die Insel der Täler.
Der knapp 40 minütige Flug war angenehm, die Gepäck- und Autoübernahme reibungslos und in Kihei konnten wir unser Condo (gemietete Eigentumswohnung) schon um 11.30 Uhr übernehmen.
Es ist ein Prachtsstück mit separatem Schlafzimmer, kleiner Küche, Bad mit Dusche und ein Wohnzimmer mit Esstisch. Es ist klein, aber alles was wir brauchen ist vorhanden und hübsch eingerichtet. Vom Gartensitzplatz sieht man einen Teil vom Pool und dahinter gleich das Meer.
Neben unserem Condo gibt es noch 15 andere und einen gemeinsamen Pool mit Liegestühlen und zwei grosse Grill’s.

Nachdem wir uns gemütlich eingerichtet hatten fuhren wir zum Einkaufen nach Kihei. Neben den Lebensmittel wollten wir uns noch eine Flasche Wein und ein Sixpack Bier kaufen, da wir unsere Pässe in unserer Unterkunft im Safe eingeschlossen hatten und die Dame an der Kasse weder “driving licence” noch ID akzeptierte mussten wir eine Extrarunde drehen. Diese nutzen wir gleich noch um das langgezogene Städtchen anzuschauen.

Am späten Nachmittag gingen wir an der Sugar Beach (ca. 10 Meter von unserem Condo entfernt) spazieren. Der feinkörnige und lange Sandstrand ist herrlich. Wir freuen uns schon auf die nächsten Tage.

Als sich die Sonne dem Horizont nährte entschloss sich Marcel für ein bisschen körperliche Betätgung ung ging am Strand entlang joggen. Auf dem Rückweg in der Dämmerung sah er wie sich eine kleine Schildkröte (ca. 6 cm Durchmesser) mühsam den Weg zum Meer erkämpfte. Als endlich die erste Welle kam wurde sie ins Meer gezogen und mit der zweiten gleich wieder an Land geschwemmt. Nach einem kurzen Kraftakt schaffte sie es dann doch und schwimmt nun im Pazifik umher. Dieser Anblick war beeindruckend. Manchmal wird man im Leben für seine Mühen belohnt (in diesem Falle Jogging an einem traumhaften Strand von Maui) 😉

Iris bereitete uns ein feines Nachtessen, welches wir mit dem hart erkämpften Wein genossen.