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Bye Kauai – Aloha Maui

Heute Morgen hiess es Abschied nehmen von Kauai, der Garten Insel. Unsere nächste Destination ist Maui, die Insel der Täler.
Der knapp 40 minütige Flug war angenehm, die Gepäck- und Autoübernahme reibungslos und in Kihei konnten wir unser Condo (gemietete Eigentumswohnung) schon um 11.30 Uhr übernehmen.
Es ist ein Prachtsstück mit separatem Schlafzimmer, kleiner Küche, Bad mit Dusche und ein Wohnzimmer mit Esstisch. Es ist klein, aber alles was wir brauchen ist vorhanden und hübsch eingerichtet. Vom Gartensitzplatz sieht man einen Teil vom Pool und dahinter gleich das Meer.
Neben unserem Condo gibt es noch 15 andere und einen gemeinsamen Pool mit Liegestühlen und zwei grosse Grill’s.

Nachdem wir uns gemütlich eingerichtet hatten fuhren wir zum Einkaufen nach Kihei. Neben den Lebensmittel wollten wir uns noch eine Flasche Wein und ein Sixpack Bier kaufen, da wir unsere Pässe in unserer Unterkunft im Safe eingeschlossen hatten und die Dame an der Kasse weder “driving licence” noch ID akzeptierte mussten wir eine Extrarunde drehen. Diese nutzen wir gleich noch um das langgezogene Städtchen anzuschauen.

Am späten Nachmittag gingen wir an der Sugar Beach (ca. 10 Meter von unserem Condo entfernt) spazieren. Der feinkörnige und lange Sandstrand ist herrlich. Wir freuen uns schon auf die nächsten Tage.

Als sich die Sonne dem Horizont nährte entschloss sich Marcel für ein bisschen körperliche Betätgung ung ging am Strand entlang joggen. Auf dem Rückweg in der Dämmerung sah er wie sich eine kleine Schildkröte (ca. 6 cm Durchmesser) mühsam den Weg zum Meer erkämpfte. Als endlich die erste Welle kam wurde sie ins Meer gezogen und mit der zweiten gleich wieder an Land geschwemmt. Nach einem kurzen Kraftakt schaffte sie es dann doch und schwimmt nun im Pazifik umher. Dieser Anblick war beeindruckend. Manchmal wird man im Leben für seine Mühen belohnt (in diesem Falle Jogging an einem traumhaften Strand von Maui) 😉

Iris bereitete uns ein feines Nachtessen, welches wir mit dem hart erkämpften Wein genossen.

Kauai – Poipu

Unseren letzten Tag auf Kauai gestalteten wir recht easy. In der Nacht hatte es heftig geregnet und auch am Morgen goss es noch einmal in Strömen.
Als es etwas aufgeklärt hatte fuhren wir kurz zu den Opaekaa Falls und dann noch zu einem alten Hawaiianischen Tempel. Eine Inforationstafel zeigte auf, was sich früher hinter den Grundmauern alles befand.
Nach dem bisschen Kultur widmeten wir uns ganz dem Nichtstun und genossen den Strand von Poipu. Hier im Süden war es um einiges ruhiger als bei uns im Osten oder an der Nordküste. So wagten wir uns auch mal ins Wasser zum Schnorcheln. Wir sahen so Einiges. Im Laufe des Nachmittags fuhren wir noch bei der Kilohana Plantation vorbei. Der Besitz gehörte einstmal einem Zuckerbaron.
Den Abend liessen wir gemütlich in einem guten Restaurant ausklingen.

Kauai – Waimea Canyon – Spouting Horn

Man kann sagen, dass wir hier mit den Hühnern aufstehen, denn jeden Morgen kräht uns ein Hahn aus dem Bett. Hühner waren dazumal von den Polynesier als Haustiere mitgebracht worden und leben nun in freier Wildbahn.

So machten wir uns auf die 90 minütige Fahrt zum Waimea Canyon, dem Grand Canyon des Pazifiks. Das Wetter sah von weitem nicht so toll aus, da die Regenwolken an den Berghängen zu kleben schienen. Die Strassen wurden nach Waimea kurviger und steiler. Beim zweiten Aussichtspunkt, dem Waimea Canyon Lookout, eröffnete sich uns ein atemberaubender Blick über die Canyons und die 240 Meter tief stürzenden Waipo Falls. Dank eines leichten Nieselregens im Canyon und des Sonnenscheines in unserem Rücken war ein Regenbogen sichtbar, was den Anblick noch verschönerte. Lange hielten wir es trotzdem nicht aus, da es mit dem kräftigen Wind und der Höhe kalt und wir sandgestrahlt wurden. Im Auto packten wir unsere Windjacken aus, bevor wir den nächsten Lookout anfuhren.
Von dort aus konnte man auf die Insel Niihau sehen, welche sich in Privatbesitz befindet.
Folgt man der Strasse weiter gelangt man automatisch zum Kokee State Park. Das Visitor Center ist gleichzeitig ein Museum, welches die Landschaften und Tierwelt dokumentiert. Der letzte Aussichtspunkt ist der Kalalau Lookout. Von hier sieht man die Na Pali Coast. Das Wetter ändert sich hier massivschnell, innert einer Minute sieht man nur noch eine graue Wolkenwand und es fängt an zu regnen.

Auf dem Rückweg machten wir einen kurzen Halt beim russischen Fort Elisabeth. Zu sehen ist ausser einer Informationstafel nur noch ein paar Steinmauern.

Der nächste Abstecher führte uns zum Salt Pont Beach Park. Eine traumhafte Bucht umrahmt von Kokospalmen. Nachdem wir die Beine abgekühlt hatten fuhren wir weiter zum Spouting Horn. Von Zeit zu Zeit spritzt hier das Wasser aus einer kleinen Öffnung empor. Hier genossen wir den Sonnenuntergang.

Kauai – Wailua River

Heute hatten wir einen Ausflug per Kajak auf dem Programm. Nach einigen grundlegenden Informationen, starteten wir die ca. 3/4 stündige Fahrt auf dem Wailua River. Das Padeln war noch gemütlich, denn es gab ab und zu einen Stop, wo unser Tourguide einige interessante Geschichten über die Insel, die Natur, die Leute und natürlich die Götter erzählte.
Bei einer kleinen Insel angekommen, verliessen wir die Kajaks und machten uns zu Fuss auf zu den Uluwehi Falls (Secret Falls). Die Wanderung an und für sich wäre ein leichtes gewesen, aber der Zustand des Pfades liess arg zu wünschen übrig. Teilweise war es extrem matschig und wir waren sehr froh wasserfreundliche Schuhe gekauft zu haben.
Bei den Secret Falls angekommen, vergassen wir aber die Mühen und genossen den wundervollen Anblick. Natürlich durfte ein Bad im kühlenden Nass nicht fehlen. Der Wasserfall hatte ziemlich Kraft und es kostete einige Anstrengung, wenn man die “Dusche” geniessen wollte.
Auf dem Rückweg mit dem Kajak merkten wir dann doch, dass wir nicht so geübt sind. Trotz Strömung in unserer Richtung wurden wir ganz schön gefordert. Es war aber ein toller Ausflug und hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Am späteren Nachmittag gingen wir dann noch per Motorboot zur Fern Grotto. Wir hatten uns etwas ganz anderes vorgestellt und waren deshalb etwas enttäuscht. Da half auch ein Ständchen der Einheimischen nichts. Auf dem Rückweg gab es dann noch mehr Musik und verschiedene Hulatänze. Einmal wurden wir sogar zum Mitmachen aufgefordert.
Nach diesem sportlichen Tag liessen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Kauai – Coconut und Na Pali Coast

Als erstes verschafften wir uns in Kapaa, unserer Übernachtungsdestination, einen Überblick.
Dann fuhren wir der Ostküste (Coconut Coast) entlang Richtung Norden und schauten uns die verschiedenen Strände an. Die Coconut Coast ist bekannnt aus dem Film Blue Hawaii, in welchem der King of Rock’n’Roll Elivs Presley mitspielte. Beim Kilauea Point besichtigten wir den Leuchtturm, welcher auf einer 65 Meter hohen Klippe inmitten eines Naturschutzgebietes steht.
Beim Anini Beach Park machten wir eine Mittagspause und gingen schnorcheln. Es hatte nicht viele Fische, aber wir sahen trotzdem einige verschiedene Arten und Iris entdeckte eine Moräne, welche sich unter einem Stein versteckte.
Unseren nächsten Halt legten wir in Princeville ein und genehmigten uns ein feines Glace.
An der Nordküste hielten wir an der Tunnels Beach und bestaunten die hohen Wellen. Marcel packte es und er sprang nochmals ins Wasser.
An der Kee Beach, der letzte per Auto zu erreichende Strand, legten wir uns nochmals in die Sonne und genossen das Strandleben auf Hawaii. Bevor wir zurück fuhren informierten wir uns noch über den Hanakapiai Trail. Dieser schlammige Pfad führt über unwegsames Gelände und durchquert einige Male den Fluss bevor man die Attraktion, einen 600 Meter hohen Wasserfall, bestaunen kann. Mit der Anfahrt und einem 8 Stunden Marsch also ein ganztägiges Programm, welches wir ev. noch auf uns nehmen werden.

Anaheim – Kauai, Hawaii

Wegen des Jetlags konnten wir auch heute nicht lange schlafen und gingen dementsprechend früh frühstücken. Dann hiess es wieder packen und zurück zum Flughafen. Die Fahrt verlief erstaunlicherweise ohne Stau. Nachdem wir den Mietwagen abgegeben und eingecheckt hatten schlugen wir uns die Zeit bis zum Abflug tot. Der Flug nach Hawaii war ruhig und wir landeten nach 6 Stunden und 2 Filmen gut in Lihue auf Kauai, der Garteninsel Hawaii’s.
Um 18 Uhr war es schon stockfinster, aber immer noch 24 Grad warm und feucht. Nach der Autoübernahme und dem Bezug des Hotelzimmers gingen wir noch chinesisch Essen.