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Bye Big Island – Aloha Oahu

An einem weiteren sonnigen Tag ohne Wolken am Himmel verliessen wir Big Island wieder.
Als wir den Flieger mit 19 anderen Passagieren bestiegen hatten und auf dem Weg zur Rollbahn waren, tönte es aus Marcel’s Bauchtäschchen “Sie haben ihren Zielort erreicht …”. Wir haben uns daraufhin etwas verwirrt angesehen und mussten lachen. Irgendwie hat sich das Navigationsgerät eingeschaltet gehabt und diesen Satz von sich gegeben.

Der Flug nach Oahu (Honolulu) verlief dann bis auf die letzten paar Minuten ruhig. Auf Oahu waren dann aber die fehlenden Wolken von Big Island und liessen den ganzen Tag immer wieder etwas Regen nieder.

Im Hotel angekommen konnten wir unser Gepäck einstellen lassen, da wir für den Check-In noch zu früh waren. So erkundeten wir das Hilton Hawaiian Village zu Fuss, assen etwas und legten uns an den Pool.

Um 14 Uhr war dann unser Zimmer bereit und wir bezogen im 17. Stock des Rainbow Towers unsere Suite. Als wir die Zimmertür öffneten staunten wir nicht schlecht. Unsere Suite ist riesig, mit 2 Badezimmern, 2 Wandschränken, einer Couch, 2 Sesseln und Tischchen, Esstisch mit 4 Stühlen, einem grossen Kingsize Bett, Kaffemaschine, Kühlschrank, Safe und ein Fernseher mit Gamekonsole! Wow, und das Beste 2 Balkone mit Liegestuhl und herrlichem Blick auf den Diamond Head und Waikiki Beach!!!
So lässt es sich gutgehen.

Am späteren Nachmittag nutzen wir die Gelegenheit und besuchten den Luau (Polynesische Show mit hawaiianischem Essen, musikalischer unterhaltug und verschiedenen Hula-Tänzen), welcher in der Hotelanlage stattfand.
Trotz des Regens liessen wir uns den Spass nicht verderben.

Als wir zurück in unserer Suite waren, wartete dann noch ein Früchtekorb und eine Flasche Chamgpagner auf uns.

Big Island – Kona: Ein Tag am Pool

Zum heutigen Tag gibt es nicht viel zu erzählen. Wir schliefen aus und genossen im Hotelrestaurant das Frühstücksbuffet mit direkter Meersicht.
Anschliessend legten wir uns an den Pool und lasen im Reiseführer über die Insel Oahu, unsere nächste Destination. Unsere Romane kamen auch nicht zu kurz und zwischendurch kühlten wir uns im Pool ab. Zur Abwechslung spielten wir mal ein paar Runden Uno. Hier haben sie anscheinend eine Spielkarten-Lizenz, anderenorts wurden wir schon aufgefordert das Spiel unverzüglich zu beenden, da die Lizenz fehlte. Die Amerikaner sind immer wieder für Überraschungen gut.

Am frühen Abend entspannten wir uns bei einer Massage. Welch ein herrlicher Tag.
Nach dem Abendessen war schon wieder Zeit unsere Sachen zu packen.

PS: Einen kleinen Nachtrag zum Montag haben wir noch. Die Ami’s drucken sogar eine Anleitung wie die Champagner Flasche zu öffnen ist ab. Sonst könnte man sich womöglich noch verletzen, und dies bei einem Drehverschluss …

Big Island – Tauchen und Royal Kona Resort

Heute Morgen ging Marcel wieder tauchen. Er hatte einen weiteren 2 Tank Ausflug mit dem Boot gebucht. Kurz nachdem wir den Hafen verlassen hatten tummelten sich mehrere Spinner Dolphins im Wasser. Nach diesem kurzen Schauspiel fuhren wir zum ersten Tauchspot “Shark Fin”. Hier gab es ein schönes Riff und jede Menge zu sehen. Die Sharks (Haie) waren aber nicht zu Hause.
Nach einer kurzen Pause und einem Standortwechsel tauchten wir in der “Eel Cove” in ca. 8 – 14 Meter Tiefe in einer schönen Bucht. Die Muräne war zu Hause, auch zwei Steinfische und eine Nacktschnecke konnten wir beobachten. Das Riff war mit hunderten bunten Fischen sehr interessant. Nach knapp einer Stunde unter Wasser war der Spass auch schon wieder vorbei.
Auf dem Rückweg sahen wir nochmals ein gutes Dutzend Delfine.

Zurück im Hotel gesellte sich Marcel zu Iris an den Pool. Sie hatte den Morgen mit einem gemütlichen Frühstück begonnen, wusch die verschwitzten Kleider und erledigte Computerkram.

Nach einem kurzen Sonnenbad gingen wir an der Poolbar etwas Kleines essen und schlürften unseren ersten Drink. Den Rest des Nachmittages lagen wir lesend am Pool, gingen baden und tranken Pina Coladas bis die Sonne unterging. Dieser war heute wieder einmal voll kitschig, aber schön …

Nach einer Dusche und dem letzten Viertel des Monday Night Footballspiels (Night natürlich auf dem Festland, in diesem Falle Houston) schrieben wir die Blogeinträge der letzten zwei Tage.

Anschliessend schlenderten wir in Kona umher, gingen Nachtessen und schauten uns in den Souvenir-Shops um.
Auf dem Zimmer wartete dann noch eine Flasche Champagner auf uns, welche vom Hotel zu unserer Hochzeit offeriert wurde.

Big Island – Von Hilo via Volcano NP nach Kona

Heute morgen strahlte die Sonne während wir gemütlich frühstückten. Welch wundervoller Start in den Tag, erst recht wenn man sich auf der Regenseite befindet.

Kurz nach unserer Abfahrt verabschiedete sich Hilo dann aber standesgemäss von uns: mit Regen.

Im Volcano NP herrschte dann aber wieder herrlichstes Wetter. Heute machten wir noch die Chain of Craters Road. Diese führt durch Lavaströme hinunter an die Küste. Unterwegs hielten wir beim Pu’uloa Petroglyph Trail. In einem 45 minütigem Rundtrip kann man hier das grösste Areal mit Petroglyphen finden. Noch heute gehen die Hawaiianer hier hin um in traditioneller Zeremonie ein langes Leben für ihre Kinder zu wünschen.
Dann fuhren wir bis zum Ende der Strasse. Dort konnte man einerseits an die senkrechten Klippen heran und bis zum immerströmenden Lavaflusses sehen. Das heisst, man sah den Rauch. Andererseits konnte man noch ca. eine Meile auf der alten Strasse gehen, bis dann wirklich der Lavafluss kam. Mittendrin entdeckten wir sogar noch ein Strassenschild.

Dann machten wir uns auf die lange Fahrt nach Kona. Einen kurzen Halt legten wir bei der Punaluu Black Sand Beach ein. Bald ging es aber wieder weiter und erst 20 Meilen vor Kona machten wir einen nächsten Abstecher. Wir besuchten Pu’uhonua o Honaunau, eine frühere Zufluchtsstätte für besiegte Krieger und Leute, die das Gesetz gebrochen hatten. Wer es vor seinen Verfolgern an diese heilige Stätte schaffte, wurde von seinen Sünden befreit und konnte danach ein ganz normales Leben führen. Die Gesetze waren zu Kamehamehas Zeiten wirklich sehr streng und jede Zuwiderhandlung wurde mit dem Tod bestraft. So war man wohl froh um diesen Ort.

Wir hielten auch noch kurz bei der St. Benedicts Catholic Church. Die Kirche wird die “bemalte Kirche” genannt, weil sie in ihrem Innern komplett bemalt ist.

Nun ging es endlich zum Hotel, wo wir uns im Restaurant ein super Menu und eine Flasche Wein gönnten.

Big Island – Hilo und Volcano NP

Endlich wieder einmal ausschlafen, das tat gut …
Unser Frühstück genossen wir bei “Ken’s House of Pancakes”. Iris bestellte sich 3 Medium Pancakes mit Erd- und Heidelbeeren.
Marcel entschied sich für die Kokosnuss-Pancackes mit Kokosraspeln. Als Toppings gab es Ahornsirup und 3 exotische Kreationen des Hauses (Kokosnuss-, Guave- und Passionsfrucht-Sirup).
Nachdem wir randvoll waren besuchten wir den Farmers Market. Es heisst, er sei der Beste in ganz Hawaii. Angeboten wurden exotische Blumen, Früchte und Gemüse, Kunstwerke aus Koa-Holz, Schmuck aus Jade und sonstige Souvenirs.

Auf dem Rückweg zum Hotel besichtigten wir noch die Statue des hawaiianischen Königs Kamehameha.

Im Hotel assen wir die erstanden Früchte oder probierten sie zumindest. Dabei waren Rambutan, Mango und Atemoya. Frisch gestärkt von den Vitaminen machten wir uns auf die 45 minütige Fahrt zum Volcano National Park.

Unseren ersten Stopp legten wir standardgemäss im Visitor Center ein. Weiter ging es zu den Steam Vents, dort sieht man Dampf aus mehreren Öffnungen empor steigen und es führt ein kurzer Pfad zum Kraterrand. Danach besichtigten wir das Jaggar Museum. Ein Film zeigt die Vulkanaktivitäten der letzten Jahre. Zudem sieht man verschiedene Gesteinsproben und Seismographen. Eine sehr interessante und lehrreiche Ausstellung.
Vom Aussichtspunkt sieht man den Halema’uma’u Crater, welcher momentan stark raucht und toxische Dämpfe emporsteigen lässt. Dadurch ist der Crater Rim Drive ab diesem Punkt nicht weiter befahrbar. Bei den Sulphur Banks entweichen vulkanische und schweflige Gase. Senffarbene Ablagerungen auf dem Gestein mit Schwefelkristallen sind hier die Attraktion. Ein weiteres Highlight sind die Thurston Lava Tube. Ein durch Lava entstandener Tunnel im Regenwald. Danach machten wir noch den Devastation Trail. Laut unserem Reiseführer ein Muss, denn hier solls durch die Hölle gehen. Tatsächlich spritzten hier 1959 570m hohe Lavafontänen in die Luft. Heute sieht aber alles ganz friedlich und eher langweilig aus.

So machten wir uns auf den Rückweg nach Hilo. Allerdings hatten wir ja noch unseren besonderen Abstecher nach Kalapana vor uns. Umsonst wollten wir die Taschenlampen ja nicht gekauft haben. So fuhren wir bis zum offiziellen Strassenende und darüber hinaus. Hinter der Absperrung geht es nämlich auf einem meist einspurigen Weg weiter, bis man dann freundlicherweise auf einem Parkplatz eingewiesen wird. Von hier aus geht es zu Fuss eine halbe Meile Richtung Küste. Da es bereits dunkel war, waren wir sehr froh um unsere Taschenlampen. Der Weg war gut gekennzeichnet, aber so uneben, dass es ohne Licht zu Stürzen kommen würde. Man läuft hier nämlich über ausgekühlte Lava. Am Ende des “Weges” konnten wir dann das Spektakel bestaunen. Es ist wirklich eindrücklich, wenn man die rot-orange glühende Lava ins Meer fliessen sieht. Für gute bzw. scharfe Fotos waren wir aber leider zu weit entfernt und es war auch zu dunkel. Dafür hatten wir einen Sternenhimmel über uns, wie man ihn in der Schweiz nicht zu sehen bekommt.

Bye Maui – Aloha Big Island – Fahrt nach Hilo

Heute morgen verliessen wir Maui, aber dieses Mal mit einem kleinen Propellerflugzeug mit Platz für 9 Passagieren. Dank dieser Maschine flogen wir nur auf geringer Höhe und hatten so eine super Aussicht auf die Insel.
Bald liessen wir Maui hinter uns und flogen links von Lanai aufs Meer hinaus. Vor uns sah man schon die beiden Vulkane Mauna Kea und Mauno Loa aus den Wolken emporragen. Sie sind der Grund wieso Big Island überhaupt einst entstand.

Nach einem kurzen und ruhigen Flug übernahmen wir beim Flughafen unser Mietauto und machten uns sogleich auf den Weg Richtung Hilo. An der Westküste schien die Sonne und es war heiss – typisch für diese Seite. Als wir uns vom Küstenhighway verabschiedeten und nach Waimea abbogen wurde es immer windiger und Regenwolken zogen auf. Die Ortschaft Waimea liegt auf 810m.ü.M und ist von den fruchtbaren KOhala Mountains umgeben. Hier befindt sich die 90’000 Hektar grosse Parker Ranch. Sie ist die grösste privat betriebene Ranch in der USA mit einer Fleischproduktion von 10 Millionen Pfund jährlich. Wir besichtigten zwei historische Ranchhäuser, welche eine Kunstsammlung beherbergen. Neben Gemälden aus dem Impressionismus kann man die grösste Sammlung von gelbem Peking-Glas ausserhalb Chinas bewundern. Ein Zimmer ist Richard Smart gewidmet, dem letzten Besitzer der Parkerfamilie. Er war Sänger und Schauspieler.

Bei leichtem Regen führen wir an die grüne und feuchte Osküste. Kurz vor Hilo hielten wir bei den Akaka Falls. Auf einem schönen Pfad durch den Regenwald gelangt man zu dem 126 Meter hohen Wasserfall. Leider regnete es hier stark, so dass wir nur einen kurzen Stopp einlegten . In Hilo bezogen wir unser Hotelzimmer und erkundeten uns über die Sehenswürdigkeiten vor Ort. Nach einer kurzen Pause fuhren wir noch in den Volcano National Park und informierten uns über die Vulkanaktivität und wo man fliessende Lava sehen könne. Leider war dafür eine weitere Stunde Autofahrt nötig und wir hatten keine Taschenlampen für den Weg vom Parkplatz zum Aussichtspunkt dabei. Mit diesen Informationen fuhren wir wieder zurück nach Hilo und kauften uns alles Nötige für die nächsten Tage.