Valencia – Letzter Tag

Vom Hotel aus schlenderten wir gemütlich durch die erwachende Altstadt und erreichten bald den Plaça de la Mare de Déu mit dem Font del Túria, dessen Wasser im Morgenlicht funkelte. Nur wenige Schritte weiter wartete bereits unser Frühstück: In der Horchatería de Santa Catalina, einem traditionsreichen Café mit kunstvoll bemalten Wandfliesen, gönnte ich mir Churros mit heißer Schokolade – ein perfekter Start in den Tag.

Unser Weg führte uns anschließend zum lebhaften Plaza de la Reina, wo Cafés und kleine Geschäfte die Atmosphäre prägen. Gleich in der Nähe besuchten wir L’Almoina, eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Europas. Unter Glas und Licht liegen hier die freigelegten Überreste verschiedener Epochen – ein faszinierender Blick in Valencias tiefste Geschichte, direkt neben der Kathedrale.

Draußen fotografierten wir den Erzbischofspalast (Palacio Arzobispal), bevor wir unverhofft Zeugen einer besonderen Tradition wurden: Heute fand das Fest zu Ehren von San Vicente Ferrer statt. Über die Plätze zogen Gruppen in farbenprächtigen Falleras-Trachten, die normalerweise während der Fallas zu sehen sind – ein lebendiges, farbiges Stück valencianischer Kultur.

Schließlich machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel, holten unser Gepäck ab und fuhren zum Flughafen. Beim Rückflug schenkte uns Valencia noch einen letzten magischen Moment: eine wundervolle Aussicht über die Stadt, die Marina und die Costa del Azahar, die Küste der Orangenblüte nördlich der Stadt.

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