Tauchausflug Cenote Dos Ojos, Mexiko

26. April 2012

Donnerstag, 26.04.2012

Nach dem gestrigen Erhohlungstag am Pool und den einkalkulierten Verspannungen im Rücken, ging es heute nochmals tauchen.
Dieses Mal in die für Mexiko berühmten Cenoten. Für einen Glückspilz wie mich natürlich alleine mit dem Diveguide Andrea, keine andere Person wollte heute mit 🙂

Kurzer Zwischenstopp beim Tauchcenter um die Ausrüstung abzuholen und dann fuhren wir zur Zwei-Augen-Cenote “Dos Ojos”. Auf dem Weg dort hin gab es ein Tech-Briefing, da es ein total anderes Taucherlebnis werden sollte. Heute tauchten wir in den Kavernen, sprich teilweise in Unterwasserkammern ohne direkte Aufstiegsmöglichkeit. Beim ersten Tauchgang seien die Räume hell, gross und alle ca. 15-20 Meter ein Ausstieg, also gut geeignet für Anfänger und dementsprechend sicher.

Nach der Ankunft am Ziel machten wir alles bereit und besichtigten kurz den Einstieg. Das Wasser war kristallklar und kitschig hellblau. Also umziehen und los.
Die “Barbie Line”, so hiess diese Rundtour, führte uns anfangs an einem Felsen vorbei, welcher von weitem wie eine Madonnafigur aussah. In einer Tiefe von 4-8 Metern tauchten wir hintereinander durch ein kleines Labyrinth von Kammern mit Stalaktiten und Stalagmiten vorbei. Das Farbspiel mit den teilweise eintretenden Sonnenstrahlen war fantastisch.
Am Wendepunkt, bevor die Höhlen (Caves) anfingen, die nur von ausgebildeten Tauchern besucht werden dürfen, wurde ein Plastikkrokodil mit einer Barbie im Mund versenkt. Nun wurde mir der Name endlich klar.
Nach 50 Minuten waren wir wieder zurück bei der Einstiegsplattform. Kurzer Stopp an der Oberfläche und ein zweites Mal hinab, dieses Mal nach links. Immer der Leine entlang in die dunkleren, engeren Tunnels hinein. Dies gab einen guten Vorgeschmack oder Eindruck auf das Höhlentauchen.
Nichts für Klaustrophobiker und auch für mich ungewohnt. Nach etwa 30 Minuten tauchten wir in einem Dom, der Fledermaushöhle, auf. Daher der Name “Bat Cave” für diesen Tauchgang. Durch eine kleine Öffnung fliegen die nachtaktiven Tiere ein und aus. Das fallengelassene Essen und ihr Kot bilden die Nahrung für die wenigen kleinen Fische im Wasser.
Nun wurde ein letztes Mal abgetaucht und es ging zurück zum Ausgang.

Ein eindrückliches und super Erlebnis. Einmal etwas ganz anderes als Meerestauchgänge, aber nicht weniger interessant.

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