Halloween

31. Oktober 2011

Montag, 31. Oktober 2011

Heute war Halloween – der Tag des Grauens, der Verkeidung und “trick or treat”.

Im Büro wurde viel dekoriert und einige Mitarbeiter kamen sogar in Kostümen zur Arbeit. Sonst haben wir leider nicht sehr viel mitgekriegt, denn dekorierte Häuser haben wir praktisch nicht gesehen und die berühmten Halloween-Parties waren leider alle am vergangenen Wochenende. So gab es wenigstens noch ein Pumpkin-Beer am Abend.

Gepostet von Marcel in USA

Wilmington, NC

30. Oktober 2011

Samstag, 29. Oktober 2011

Ah, endlich mal ausschlafen! Heute klingelte unser Wecker erst um 8 Uhr. Sonst müssen wir ja schon um 7.30 Uhr aus den Federn 😉
Nach einer ausführlichen Skype-Runde machten wir uns eine Stunde später als geplant auf den Weg ins nahe Wilmington, NC (2h). Dort wollten wir beim Beach2Battleship-Triathlon zuschauen und Guido anfeuern. In der Nähe von Meile 3 trafen wir uns mit Melissa, der Freundin eines Triathlon-Kollegen von Guido. Zusammen mit Melissa warteten wir nun auf das erste Vorbeilaufen von Adam und Guido.
Das Warten an der Strecke zählte nicht gerade zu den angenehmsten Dingen, denn es wehte ein kalter Wind mit teilweise starken Böen. So waren wir froh um unsere Jacken und Kappen. Für die Athleten waren die Bedingungen aber natürlich noch härter. Guido erzählte uns später, wie kalt es auf dem Bike war und wie stark der Gegenwind gewesen sei. Die Laufstrecke bestand aus einem Loop, der zweimal absolviert werden musste.

Auf der Strecke erkannten wir Guido sehr schnell und auch er entdeckte uns rasch, dank wehender Schweizer Fahne und lauten Anfeuerungsrufen von mir (Marcel war voll und ganz mit fotografieren beschäftigt). Nachdem Guido uns ein zweites Mal passiert hatte, gönnten wir uns in einem typischen Café eine Runde Aufwärmen. Danach kamen wir gerade richtig zum 3. Erscheinen von Guido. Nun entschieden wir uns auf die andere Seite des Flusses zu gehen, wo sich der Zieleinlauf befand. Der einfachste Weg war die Fähre. Da wir nicht wussten wie lange wir brauchen würden, machten wir uns gleich auf den Weg.

Wir mussten dann aber lange auf sein Erscheinen warten, weil die Überfahrt sofort losging und wir in Null-Komma-Nichts auf der anderen Seite waren. Auch die Sonne began langsam tiefer zu stehen und so fuhr auch uns der Wind ziemlich stark in die Knochen. Zusammen mit Melissa spekulierten wir, wie weit Adam und Guido wohl auseinader sein würden. Auf der Laufstrecke sah Guido nämlich immer sehr gut aus, im Gegensatz zu Adam. Dessen 1. Runde war nicht so gut und Guido konnte einiges an Boden gut machen. Adam tauchte dann aber doch alleine auf und wir begleiteten ihn mit letzten Anfeuerungsrufen ins Ziel. Kurze Zeit nach seiner Ankunft erzählte er uns dann, dass Guido nicht mehr so gut ausgesehen hatte, als er ihn das letzte Mal sah. Tatsächlich ging es noch fast 30 Minuten bis Guido auftauchte. Auch ihn begleiteten wir lautstark und ich konnte ihm sogar die Flagge übergeben. Einen solchen Zieleinlauf muss er aber noch üben, damit man das Schweizer Kreuz auch richtig gut erkennen kann. 😉

Seine Zeit war trotz den extremen Bedingungen sehr gut mit 10 Stunden, 15 Minuten und 24 Sekunden. Der schönste Moment des Tages überhaupt: die Umarmung von Guido und Marcel nach dem Zieleinlauf. Ich war mal wieder nah am Wasser …

Nachdem sich Guido etwas aufgewärmt hatte und sich noch massieren liess, gingen wir zusammen seine Sachen holen und fuhren dann zu seiner Wohnung. Da sich Guido im Ziel schon ordentlich mit Essen eingedeckt hatte, liessen wir ihn allein und gingen Abendessen. Später stiess er dann zu uns und gönnte sich auch noch eine Kleinigkeit.

Als Tagesabschluss gingen wir noch kurz zum Strand, wo wir den wunderbaren Sternenhimmel bewunderten.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Da es uns gestern nicht mehr zur Besichtigung der U.S.S. North Carolina gereicht hatte, stand diese als Erstes auf unserem Programm. Guido bekam aber noch einen Anruf, dass sein Flieger wegen des Schneesturmes in NY Verspätung haben wird. Das war nicht so toll, denn dadurch würde er seinen Anschlussflug in Charlotte verpassen. So musste er erst eine Alternative finden. Die beste Option war zum Schluss diese: mit uns nach Raleigh kommen und von dort am Montag Morgen um 5.24 Uhr nach Philadelphia zu fliegen um von dort weiter nach Seattle zu gelangen.

Das Positive an dieser Lösung: wir durften einen ganzen Tag mehr mit Guido verbringen! Die U.S.S. North Carolina war wirklich spannend anzuschauen und viel grösser als erwartet. Meine Jungs (sie verhielten sich ab Betreten des Schiffes als solche) mussten natürlich jeden Knopf und jedes Rad ausprobieren. Passiert ist allerdings nie etwas. Irgendwann musste ich dann aber doch zur Eile aufrufen, denn um 11 Uhr wollten wir ein weiteres Schiff erwischen.
Dort sollte es endlich Frühstück geben und später dann die Rangverkündigung, währenddem wir den Fluss rauf- und runterschipperten.
Guido hat es leider nicht ganz nach vorne gerreicht, aber Adam wurde in ihrer Altersgruppe Dritter.

Wieder an Land beschlossen wir noch etwas an den Strand zu gehen. Die Strände von North Carolina sollen zu den Schönsten der Welt gehören. Der Sand war tatsächlich extrem fein und hell. Es war einfach nur schön, dem Strand entlang zu laufen und die grösste Muschel zu finden. Guido lag lange vorne, aber dann fand ich DIE Muschel überhaupt. Eigentlich wollte ich ja keine Muschel mit nach Hause nehmen, aber so eine findet man nicht alle Tage …

Danach fuhren wir zurück nach Raleigh. Zum Glück war unser Auto genügend gross, damit wir alle Platz darin fanden inklusive Bike-Koffer und allem Gepäck. Ich bin allerdings gespannt wie lange sich der maskuline Geschmack im Auto halten wird …

Zum Abendessen gönnten wir uns Sushi “All you can eat”. Für mich die beste Gelegenheit herauszufinden, was ich mag und was nicht. Fazit: es gibt einige Sachen, die finde ich sehr gut, aber irgendwann “gnüegelets” und ich konnte keinen Fisch mehr sehen bzw. riechen.

Zu Hause legten Marcel und ich uns dann bald schlafen, da Marcel Guido um 3.30 Uhr zum Flughafen bringen würde. Guido beschloss die Nacht durchzumachen um seine Hausaufgaben noch zu erledigen. Was für ein Wochenende!

Gepostet von Iris in USA

NHL Game – Carolina Hurricanes vs. Ottawa Senators

25. Oktober 2011

Dienstag, 25. Oktober 2011

Erst am Morgen erfuhren wir von unserem Glück. Ich hatte 2 Tickets für das Eishockey-Spiel am heutigen Abend in der Red Hat Box erhalten. Da es noch ein zusätzliches Ticket hatte wurde ich noch angefragt, ob ich es brauchen könne. Ich sagte ohne zu zögern zu und fragte in meinem Team ob wer Interesse hätte. Normalerweise ist es kein Problem ein Gratis-NHL-Ticket loszuwerden. Da es jedoch sehr kurzfristig war, dauerte es diesmal ein bisschen länger. Jeremy (vom Linux Team) sagte zu und wir fuhren am Abend zusammen zum RBC Center. Da wir einen VIP-Parkingpass erhalten hatten durften wir direkt vor dem Eingang parkieren, toller Service.

Die Red Hat Box (Suite 129C) ist eine grosszügige Loge mit 10 Ledersitzen und einer Bartheke mit 5 Plätzen, alle mit super Sicht auf das Spielfeld. Im hinteren Teil sind nochmals 4 Ledersitze mit Salontisch, 2 Fernseher und eine kleine Küche mit Getränkekühlschrank. Dieser blieb heute Abend aber leider geschlossen.
Nachdem wir uns mit Essen und Bier eingedeckt hatten, (ich hatte aus meinem Fehler in DC gelernt und den Pass eingepackt, den hier niemand sehen wollte …) machten wir es uns in der noch leeren Loge gemütlich. Die andere Red Hat Mitarbeiter und Kunden kamen erst kurz vor dem Spiel.

Heute waren die Ottawa Senators zu Gast und deshalb wurde vor dem Anpfiff zuerst die kanadische und dann die amerikanische Hymne gesungen. In der Schweiz gibt es nicht mal unsere zu hören, Schande. Iris’s Herz schlug heute für die Senators. Der Anfang (O Canada! Our home and native land!) stimmt zwar nicht wirklich, aber seit unserer Kanada-Reise im 2007 ist es irgendwie doch unsere 2. Heimat.
Da wir als schweizer Paar neutral sein sollten, fante ich für die Canes 😉

Das Spiel war Anfangs relativ unspektakulär. Die Canes konnten trotz Überlegenheit kein Tor schiessen und die Senators schienen nicht zu wollen. Im Mitteldrittel gelang den Gästen dann aber doch die Führung und das 0:2. Da Iris nach jedem Tor jubelte und in der Loge die Einzige war, kamen wir schnell ins Gespräch mit den Anderen. Nach der Bekanntgabe unserer schweizer Herkunft wurde Iris verziehen und wir waren gefragte Gesprächspartner. Die beiden Tore für das Heimteam brachten dann die gute Stimmung zurück und bescherte uns eine Overtime plus anschliessendes Penalty-Schiessen.
Zuletzt konnte Iris sich doch freuen und der Rest war mit nur einem Punkt etwas weniger zufrieden.

Anschliessend brachten wir Jeremy zurück und fuhren noch nach Downtown ins Fliying Saucer, bekannt für die grosse Bierauswahl. Colin und 3 weitere Red Hatter waren noch dort, Bryan verpassten wir leider um wenige Minuten. Bis Mitternacht plauderten wir dann noch mit den anderen und probierten 2 von 375 Biersorten.

Gepostet von Marcel in USA

Washington DC

23. Oktober 2011

Samstag, 22. Oktober 2011

Bereits gestern fuhren wir die 4 Stunden bis nach Alexandria VA, wo wir uns ein Zimmer reserviert hatten. Leider brauchten wir auch dieses Mal etwas länger, weil wir 34km vor Ziel in einen 1 stündigen Riesenstau kamen. Nun gut, wer braucht schon Schlaf …

Heute morgen starteten wir dann gut gestärkt und erholt in die grosse Erkundung der Regierungshaupstadt. Von Alexandria aus hat man super Verbindung mit der Metro, weswegen wir das Auto gleich fürs ganze Wochenende stehen liessen.

Wir begannen unsere Erkundungen mit der Library of Congress. Wie in jedem weiteren Gebäude mussten wir zuerst durch die Sicherheitskontrolle. Diese ging aber einiges zügiger, als am Flughafen. So genau nehmen sie es dann doch nicht.
Die Räumlichkeiten der Bibliothek sind wirklich wunderschön anzuschauen. Hier ist u.a. auch eine der 3 letzten erhaltenen Gutenberg-Bibeln ausgestellt.

Weiter ging es nun zum Kapitol. Nachdem wir uns alles angeschaut hatten, was man auf eigene Faust erkunden kann, machten wir dann auch noch die geführte Tour. Schliesslich wollten wir in die Rotunde, also genau unter die Kuppel. Die Tour lohnte sich und wir erfuhren doch noch einige interessante Sachen.

Nun schlenderten wir für eine Weile der National Mall entlang bis wir zum Old Post Office Pavilion kamen. Dort gab es erstmal ein kurzes Mittagessen und danach fuhren wir in den Glockenturm hinauf. So konnten wir noch einen Blick auf die National Mall und die nähere Umgebung von oben werfen. Das Washington Monument wäre natürlich dafür noch viel besser gewesen, ist aber seit dem Erdbeben vom August dieses Sommers geschlossen.

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir dann ausschliesslich draussen. Wir spazierten am Weissen Haus vorbei (ausser ein paar Squirrels war kein Lebewesen zu sehen) und schlenderten via Vietnam Veterans Memorial bis zum Lincoln Memorial. Dort machten wir uns auf den Rückweg, dieses Mal aber auf der anderen Seite, wo sich das Korean War Veterans Memorial und das World War II Memorial befinden. Natürlich machten wir auch noch den Bogen zum Martin Luther King, Jr. National Memorial, Franklin Delano Roosevelt Memorial und dem Thomas Jefferson Memorial. Dann streikten meine Füsse entgültig und wir machten uns auf den Rückweg.

Wir stiegen allerdings eine Haltestelle früher aus, weil sich da die King Street befindet. Dort soll es angeblich von Läden und Restaurants nur so wimmeln. Tut es auch, aber alles entsprach nicht so unserem Gusto. Ausserdem waren fast keine Passanten unterwegs. Das war für einen Samstagabend dann doch seltsam. Zuletzt landeten wir dann doch noch in einem guten Restaurant mit vielen Fernsehern wo nur Sport lief. Das freute natürlich Marcel besonders. Dafür bekam er kein Bier. Führerschein und ID werden nur von Amerikanern als Ausweis akzeptiert. Wir hätten den Pass vorweisen müssen. Das freute Marcel weniger …

 

Sonntag, 23.Oktober 2011

Nach dem Frühstück machten wir uns noch einmal auf den Weg nach DC. Dieses Mal schauten wir uns das Air & Space Museum, das American Indian Museum und das National Museum of Natural History an. Natürlich konnten wir in dieser kurzen Zeit nicht alles ausgiebig betrachten und wir beschränkten uns nur auf einige wenige Themen.
Man könnte hier also gut eine Woche verbringen, bis man alle Museen und Sehenswürdigkeiten besichtigt hätte. Aber wer macht das schon. So hat man eine guten Grund um einmal wieder hierher zu kommen …

Gepostet von Iris in USA

NC State Fair

20. Oktober 2011

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Heute abend war Jahrmarkt angesagt! Für 10 Tage steht Raleigh im Brennpunkt unzähliger Besucher. Der NC State Fair ist DAS Ereignis des Herbstes und jeder feiert mit.
Vergleichen kann man diesen Markt mit dem Ustermärt oder der Basler Herbstmäss. Zu Essen gab es tonnenweise. Wohin das Auge reichte, wurde gegrille, gebrutzelt und v.a. frittiert. Man hat es sich hier nämlich zur jährlichen Herausforderung gemacht, was sich wohl alles frittieren lässt. Butter und Bier kamen allerdings nicht so gut an und sind deshalb dieses Jahr nicht vertreten gewesen.
Nun gut, wir starteten also gut geführt von Bryan ins Frittier-Abenteuer. Als 1. war frittierter Cheddar Cheese dran. Das war gar nicht so übel, aber die dazugerreichte Sauce (in unserem Fall Ranch) war doch der geschmacksgebende Teil. Danach wagten wir uns an einen (nicht frittierten) Turkey Leg. Der war zwar sehr gut und richtig smokey, aber einfach eine Nummer zu gross. Als Dessert probierten wir dann frittierte Snickers, Twinkies und Butterfingers (Schoko-Caramel-Riegel). Geschmacklich alles super, nur der Butterfinger war durch das Frittieren zu hart geworden.
Die Chilbi-Bahnen schenkten wir uns, da die Preise hier für einzelne Fahrten ebenso hoch sind wie in der Schweiz. Da geht man doch lieber in einen Vergnügungspark und hat mehr davon.
Nach diesem 1000 Kalorien-Abend konnten wir aber dennoch ausgezeichnet schlafen 😉

Gepostet von Iris in USA

Blue Ridge Parkway (nördlicher Teil)

16. Oktober 2011

Freitag, 14. Oktober 2011

Direkt nach dem Feierabend sind wir Richtung Westen aufgebrochen und durften wegen eines Unfalls den Stau um Raleigh geniessen. Um 21 Uhr erreichten wir Wilkesboro und somit unser erstes Etappenziel für dieses Wochenende. Nach feinen Baby Back Rips für Iris und einem Pfeffersteak für Marcel gings ins Motelbett.

Samstag, 15. Oktober 2011

Nach dem Frühstück fuhren wir nach Boone, NC. Dort schlenderten wir ein bisschen der Hauptstrasse und im Appalachian State University Park herum. Hier stehen zwei Bronzestatuen von Daniel Boone, dem Gründer der Stadt.

Anschliessend ging es auf den Blue Ridge Parkway. Eine 76 Jahre alte Panoramastrasse entlang der Appalachen. Sie beginnt im Norden im Shenandoah National Park und zieht sich auf insgesamt 467 Meilen Länge durch Virginia und North Carolina bis zu den Great Smokey Mountains.
Wir stiessen bei Meile 290 auf den Parkway und genossen dort Meile um Meile bei gemütlicher Fahrt die Natur in ihrem farbenprächtigen Herbstgewand.

Wegen Renovationsarbeiten mussten wir einer Umleitung folgen und somit den Parkway kurzzeitig verlassen. In Sparta konnten wir uns dafür gleich ein Mittagessen besorgen. Zurück auf der Scenic Route überquerten wir bald die Staatsgrenze und befanden uns somit in Virginia. Genauer gesagt im Westen Virginias was Marcel sogleich nutzte um auf seinem iPhone einen speziellen Song abzuspielen. Das Raten an dieser Stelle dürfte nicht allzu schwer fallen, denn der Country Hit von John Denver dürfte allen bekannt sein. Passend dazu kam gleich das Blue Ridge Music Center, welches die Geschichte der Musik in dieser Region erzählt.

Nach dutzenden Meilen und Out-/ Overlooks später erreichten wir Roanoke, wo wir uns ein Bett und Abendessen suchten.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Heute nahmen wir die restlichen 122 Meilen des Blue Ridge Parkway in Angriff. Der erste kleine Trail beim Roanoke River war etwas entäuschend. Auch die noch anfänglich schwachen Farben der Blätter wurden mit den kurvigeren Strassen wieder bunter. Bei Peaks of Otter genossen wir den Sonnenschein entlang des Abbott Lakes. Weitere gute 20 Meilen nördlich kurz nach dem tiefsten Punkt (James River) gab es am Otter Lake eine Mittagspause. Gestärkt suchten wir uns einen farbenfrohen Baum und machten einige lustige Bilder. Als Synchronspringer wären wir beide nie auf einen grünen Zweig gekommen.

Am Ende der Country Road brachte uns dann aber die Interstate nach Hause 😉

PS: Meinen George habe ich übrigens in Charlottesville, VA in Umlauf gebracht.

 

John Denver – Take me home, Country Roads

Gepostet von Marcel in USA

Where is George – Currency Tracking Project

14. Oktober 2011

Wo ist George? An dieser Stelle vielleicht zuerst die Antwort auf die Frage wer ist George? Mit George ist in diesem Fall die 1 -Dollar Banknote mit dem Abbild von George Washington gemeint. Das Projekt “Where is George” http://www.wheresgeorge.com beschäftigt sich mit der Verfolgung von einzelnen US-Banknoten.

Where is Goerge

Gestern hatte ich nach dem Bezahlen des Mittagessens einen markierten 1-Dollar Schein erhalten. Neugierig wie ich bin habe ich am PC den Link geöffnet und mir das Projekt genauer angeschaut. Dabei wurde ich aufgefordert die Seriennummer und den Fundort meines markierten Scheines anzugeben. Die Daten werden gesammelt und zeigen die zurückgelegte Strecke von George.

Meiner wurde in Easley, South Carolina am 15. Juli 2010 markiert und zum erstem Mal registriert. In der Zwischenzeit hat er eine Stecke von 247 Meilen zurückgelegt. Alle Informationen über meinen Schein könnt ihr hier nachlesen. Da es erst der 3. Eintrag ist, ist die Reisegeschichte noch kurz und uninteressant. Ich plane ihn aber am kommenden Wochenende irgendwo in Virginia (wir planen einen Teil des Blue Ridge Parkways abzufahren) bei einem Einkauf weiterzugeben.

Wo ist George? Ich werde seinen Weg sicher weiterverfolgen.

Where is George Google Map

Eine äusserst interessante Story hat dieser George hinter sich. Fünf US-Budesstaaten und einmal Deutschland und eine amerikanische Air Base in Quatar.

Für andere Währungen gibt es das gleiche übrigens auch.
Kanada: http://www.whereswilly.com
Schweiz: http://www.cashfollow.ch/
Euro: http://www.eurobilltracker.com/

Gepostet von Marcel in Allgemein, USA

NHL Game – Carolina Hurricanes vs. Boston Bruins

12. Oktober 2011

12. Oktober 2011

Heute besuchten wir das erste NHL Game in dieser Saison. Zu verdanken hatten wir dies Claudia und Chris, da ich von ihnen ein Spiel zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte.
Ausgesucht hatte ich das Spiel der Carolina Hurricanes gegen die Boston Bruins, den Stanley Cup Sieger der vergangenen Saison.

Iris holte mich direkt von der Arbeit ab und wir fuhren zum RBC Center etwas ausserhalb von Raleigh. Beim Sicherheitscheck war wieder einmal mein kleines Schlüsselanhänger-Sackmesser nicht geduldet. In der Schweiz hatte ich damit nie Probleme!
Nun ja nochmals ab zum Auto und dann rein und etwas Essen.

Das Spiel begann rasant, aber es war im 1. Drittel mehr ein Gestochere und Geknorze als Eishockey. Kurz nach Beginn des 2. Drittels fiel dann das erste Tor der Partie für die Canes. Von da an war das Spiel interessanter und schöner anzusehen. Leider fiel kein weiterer Treffer im Mitteldrittel. Im Letzten jedoch baute Carolina zu einer 2:0 Führung aus und erhielt nach dem Wiederanpfiff sogleich den Gegentreffer. Das Spiel war lanciert und wieder vollkommen offen. Nach einer kurzen Bostoner Druckphase gelang den Hurricanes aber die erneute 2-Toreführung. Die Bruins gaben aber nicht auf und kamen nochmals auf ein 3:2 heran. Dabei blieb es bis zum Schluss, obwohl Carolina mehrfach das leer stehende Tor nicht traf.

Es war übrigens der 1. Saisonsieg im vierten Spiel und die Zuschauer dankten es mit einer guten Stimmung am ganzen Abend.

Herzlichen Dank nochmals an Claudia & Chris an dieser Stelle für das tolle Geburtstagsgeschenk!

Gepostet von Marcel in USA

Charlotte, NC

9. Oktober 2011

Samstag, 8. Oktober 2011

Dieses Wochenende führte uns unser Weg nach Charlotte, NC. Einerseits, weil es ganz in der Nähe einen weiteren Vergnügungspark gibt und andererseits, weil am Sonntag die Carolina Panthers (Football) ein Heimspiel hatten.

Bei herrlichstem Wetter kamen wir zügig vorwärts und konnten nach ziemlich genau 2,5h unser Auto auf dem Parkplatz vom Carowinds Amusement Park abstellen. Dann hiess es auf die Plätze fertig los. Noch waren noch nicht alle Bahnen in Betrieb und wir begannen mal mit einer “kleinen”. Die wird allerdings auch schon als Klasse 5 (von 5) aufgeführt, also Aggressive Thrill. Diese 1. Bahn setzte meinen Magen in eine etwas höhere Position, sprich mir war leicht schlecht. Dieses Level hielt sich für den Rest des Tages, runter gings erst nach Verlassen des Parks wieder.
Nichts desto trotz ging es weiter mit diversen Bahnen. Die Hosen gestrichen voll hatte ich dann beim Nighthawk. Mir wurde schon beim Zusehen speiübel. Aber oh Wunder: ich fand die Fahrt so klasse, dass ich ihn gleich nochmals hätte machen können. Leider war für diese Bahn die absolut längste Wartezeit angesagt (45 Min), weswegen wir weiter gingen.
Auch hier gibts einen Intimidator. Auf diesen hatte sich Marcel schon die ganze Woche gefreut. Er ist nicht ganz so krass, wie der im Kings Dominion, bringt aber auch öfters Airtime mit sich. (Oder wie mein Vater zu sagen pflegt: Wie es Gipfeli!).
Danach brauchte ich aber eine laaaange Pause und Marcel machte einige Bahnen alleine ein zweites bzw. drittes Mal. Den Nighthawk machte ich aber zum Abschluss auch nochmals.

Da der Park um diese Jahreszeit leider schon um halb 6 schliesst, war Stau beim Rausfahren angesagt. Irgendwann schafften wir es aber doch noch ins Hotel. Dieses hat eine super Lage in Downtown und so konnten wir zu Fuss ein Restaurant suchen. Bryan hatte uns noch einen guten Tip gegeben, welchen wir auch gleich in die Tat umsetzten. Im Aria hatten wir ein wirklich ausgezeichnetes Dinner.

Danach gabs im Whisky River noch ein Bierchen (für beide) und ein paar offenherzige Kellnerinnen (für Marcel), bevor es uns Richtung Heia zog (weil wir müde waren und kein bischen Bauchweh, gäll Chrigu!!).

 

Sonntag, 9. Oktober 2011

Am Sonntag machten wir uns wieder zu Fuss auf den Weg, Frühstück suchen. Wir hätten vielleicht im Hotel nochmals auf die Strassenkarte schauen sollen … so irrten wir über eine Stunde umher und fanden nichts. Dafür kamen wir an diversen Parkplätzen vorbei, wo schon fleissig Tailgateing zelebriert wurde. Überall standen Zelte und Grills herum. Die Leute hörten Musik, plauderten, assen und bereiteten sich so auf das Spiel vor. Einige hatten sogar Stromgeneratoren dabei, um den Fernseher zu versorgen. Aha, die hatten also keine Tickets und wollten doch die gute Stimmung geniessen. Football ist hier keine Sportart sondern eine Lebensphilosophie!

Nachdem uns ein sehr netter Typ einen guten Tip bezüglich Essen gegeben hatte, kamen wir dann doch noch zu unseren Pancakes und zwar in einem urtypischen Diner.

Danach gings zum Bank of America Stadium, dem Zuhause der Carolina Panthers. Obwohl wir in der 5-obersten Reihe unsere Plätze hatten, sahen wir super auf’s Spielfeld. Für einen genauren Blick gibts ja immer noch die beiden grossen Monitore. Das Spiel begann furios. Schon nach 1 Minute und 10 Sekunden hatten die New Orleans Saints ihren ersten Touchdown. Das hinderte die Fans aber nicht daran weiterhin für super Stimmung zu sorgen. Es war wirklich spannend und bis zum Schluss offen. Die Carolina Panthers konnten sogar kurz vor Schluss in Führung gehen, verloren dann aber doch noch mit 27 zu 30. Für uns war es natürlich super spannend und wir hatten enorm viel Spass.

Da nach dem Spiel natürlich wieder das grosse Verkehrschaos ausbrach, gingen wir erst mal Abend essen. Danach kamen wir sehr gut aus der Stadt. Leider hatte es auf der Autobahn dann doch noch Stau, aber auch den brachten wir bald einmal hinter uns. Nach gut 3h waren wir dann wieder zu Hause.

 

Gepostet von Iris in USA

Schulsuche

7. Oktober 2011

5. – 7. Oktober 2011

Nach 2 Tagen der Eingewöhnung machte ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Schule. Auswahl gab es nicht sehr viel. Ich hatte 3 Optionen. Die 1. löste sich ziemlich schnell in Luft auf, da die Schule sich in Durham befindet. 45 Minuten Autofahrt für Halbtagsunterricht (wenn überhaupt) ist mir dann doch zu weit.

So fuhr ich zu einer öffentlichen Schule hier in Raleigh, welche Erwachsenenkurse anbietet. Unter anderem auch einen Englisch Kurs für “non native speakers”. Also genau das Richtige für mich, dachten wir …
In der Schule konnte ich dann gleich am Orientierungstest teilnehmen. Der Direktor machte mir aber wenig Hoffnung, dass ich hier am richtigen Ort sei. In der Klasse befanden sich auch ausschliesslich Latinos und Asiaten. Der schriftliche Test umfasste banale alltägliche Dinge, wie ein Preisschild richtig interpretieren, Datum richtig lesen, einen Check ausfüllen und eine kurze Notiz für eine Einladung schreiben. Es hatte einen ganz kleinen Grammatikteil, dessen Hauptbestandteil darin bestand, dass Eltern wohl Nachrichten aus der Schule richtig verstehen können. Nun gut, ich erreichte die maximale Punktzahl und auch beim mündlichen Test war ich über der Leistungsgrenze. Aus diesem Grund musste mir der Direktor mitteilen, dass sie mich leider nicht aufnehmen können.

Nun blieb mir nur noch die Berlitz Sprachschule. Dort informierte man mich über die verschiedenen Möglichkeiten des Unterrichts. Es gibt Privatunterricht, Halbprivatunterricht (Unterrichtszeit frei wählbar bei diesen beiden) oder Gruppenunterricht in Kleinklassen. Letzteres sagt mir natürlich am meisten zu. Der Unterricht findet aber nur 2 mal pro Woche statt und das jeweils für 1,5h. Also alles nur semi-optimal.
Ich machte dann zu Hause einen Online Einstufungstest. Das Resultat war dann doch etwas ernüchtender, aber nach so langer Zeit ohne Unterricht eigentlich doch okay. Einige Fehler hätten sich sicherlich vermeiden lassen können, wenn der Zeitdruck nicht gewesen wäre. Aber naja. Ich habe mich nun bei Berlitz gemeldet, um meine Wunschvorstellungen von Level und Unterricht mitzuteilen und warte nun auf eine Antwort.

Gepostet von Iris in USA