Fire alarm

28. September 2011

28. September 2011

Ich lag noch gemütlich im Bett und lauschte der Musik aus meinem Radiowecker, als plötzlich im Zimmer ein Strobolicht anfing zu blitzen und der Alarmton erklang: Feuer! Mist!
Habe gerade einen neuen Weltrekord beim aus dem Bett springen aufgestellt und meine Kleider und das iPhone gekrallt und lief nach draussen.
Wie so manche(r) andere(r) AnwohnerIn betete ich das es sich nur um einen Probealarm handelt, denn im Notfall hätte ich praktisch nichts bei mir gehabt. Wach aber war ich mittlerweile und das Adrenalin schoss durch meine Adern, meine Hände zitterten und dann hiess es abwarten.

Die Raleigh Firefighter trafen kurze Zeit später ein und gingen ins Haus. Feuer war keines zu sehen, aber es roch nach Rauch.

Raleigh Firefighters

Nach etwa 1 Stunde kam dann die Entwarnung und ich konnte zurück in die Wohnung. Im Gang standen noch einige Feuerwehrmänner und diskutierten. Soviel ich mitbekommen habe war in der Küche der Wohnung 304 was gewesen, mehr erfuhr ich jedoch nicht. Nun wollte ich gemütlich etwas trinken und ein Frühstück zu mir nehmen. Nach ca. 3 Minuten ging dann aber der Alarm wieder los und ich entschoss meinen Laptop, das Bargeld und den Pass mitzunehmen und ins Büro zu fahren. War ja eh schon zu spät …

Etwas gutes hatte die Aktion aber: ich lernte meine Nachbarin kennen. Sie war gestern nicht beim “Resident Appreciation Evening”, ein gemütliches Treffen einiger Bewohner bei Fingerfood und Getränken.
Und sie hatte eine tolle Story auf Lager:
Als sie noch in New York City in einem Block mit vielen Indern wohnte war etwa 3 Mal die Woche der Feueralarm abgegangen, da die Inder jeweil ein riesiges Geköch veranstalteten und so den Alarm jeweils auslösten, gebrannt hatte es nie.
Ich hoffe nun, dass im Apt #304 keine Inder einquartiert sind und es bei einem einmaligen Anlass bleibt.

Fazit des heutigen Morgens:
Wach war ich nach wenigen Hunderstelsekunden. Jeden Tag so aufzustehen wäre extrem zeitsparend, gäbe aber früher oder später einen Herzinfarkt 🙁
Na dann also schönen Tag …

Gepostet von Marcel in USA

Weekend in Raleigh, NC

25. September 2011

24. – 25. September 2011

Eigentlich wollte ich dieses Wochenende an die Küste North Carolina’s fahren zu den Outer Banks. Dort liegen duzende gesunkene Schiffe und sogar ein deutsches U-Boot aus dem 2. Weltkrieg auf Grund – ein Paradies für Wracktauchen also.
Da das Wetter leider nicht mitspielte und deshalb das Tauchen nicht möglich war musste ich relativ kurzfristig umdisponieren. 🙁

So verbrachte ich das Wochenende in Raleigh. Neben Haushalten, Einkaufen und Fitness, besuchte ich am Samstag das North Carolina Museum of Art. Das Museum beherbergt amerikanische, europäische und moderne Kunst, sowie duzende Skulpturen und sogar einige ägyptische Stücke.
In der grossen Parkanlage um das Museum kann man gemütlich spazieren und findet auch dort diverse Kunstwerke.

Am Sonntag schlief ich erstmal aus und machte mir feine Blueberry Pancakes zum Frühstück. Frisch gestärk schlenderte ich durch Downtown und machte mir ein Bild über die Stadt. Da es zu regnen begann ging ich zurück und entschied im Fitness vor dem TV das Footballspiel beim Joggen und Velofahren anzusehen. Nach einer erfrischenden Dusche traf ich Bryan und wir gingen gemeinsam Sushi essen. Anschliessend machte ich noch ein paar Fotos bei Nacht und liess das Wochenende in einer Bar ausklingen.

Gepostet von Marcel in USA

Red Hat, Raleigh, NC – Week 1

23. September 2011

19. – 23. September 2011

Am Montagmorgen war es dann soweit, meine Ausland-Stage bei Red Hat, Inc hat begonnen. Colin empfieng mich mit freuden und stellte mich gleich dutzenden Red Hat Mitarbeitern vor. Obwohl ich nicht ein schlechtes Namensgedächnis habe, konnte ich im nachhinein nur etwa einen Viertel der vorgestellten Personen mit Namen einem Gesicht zuordnen, die anderen hatten es da ein bisschen einfacher. Danach gab es eine Gebäudeführung und einen Stapel Papiere auszufüllen.
Für das Mittagessen führen wir dann zusammen nach Downtown ins “The Pit” und ich kostete eine typische Speise aus den Südstaaten – Chopped Pork with beans, fries and hush puppies. Hush puppies sind frittierte Maismehl-Bällchen, ein bisschen trocken, aber gut.
Am Nachmittag waren dann ein Besuch beim HR und eine erste Einführung im GSS (Global Support Services) angesagt.

Den Dienstag verbrachte ich mit Matt, Roger und Aaron vom GSS Middleware Team und erhielt einen ersten Überblick ihrer Arbeit und was mich in den nächsten Wochen in etwa erwartet.
Zum Znüni gab es übrigens Bagels, die jeden Dienstag und Donnerstag offeriert werden, an allen anderen Tagen gibt es Donuts. Im Pausenraum gibt es zudem jederzeit Snacks und Getränke for free. Nach meinem Frühstück, Bagel, Mittagessen und eine kleinen Zvieri musste ich nach Feierabend gleich ins Fitness Center, damit ich die unzähligen Kalorien gleich wieder wegtrainieren konnte. Colin meinte nach meinen 3 Monaten gehe ich mit “Red Hat 15” zurück in die Schweiz. Die “Red Hat 15” sind abgeleitet von den “University 15”, anscheindend die berüchtigten Pfunde die während der Zeit an der Uni zugenommen werden, da das Geld und die Zeit oft nur für Fast Food ausreicht.

Am Mittwochmorgen folgte von Matt und Blair eine weitere Einführung und am Nachmittag war dann zur Abwechslung der passiven Zuhörerei wieder einmal etwas prakisches an der Reihe – die Installation und Konfiguration meines Arbeitsplatzes. Am Abend wurde ich eingeladen mit drei Arbeitskollegen in der Innenstadt bei “Beasley’s Chicken and Honey” essen zu gehen und danach gings dann weiter in eine Bar. Ein rundum gemütlicher Abend.

Der Donnerstag begann mit einem Quartalsmeeting, gefolgt von weiteren Einführungen und Selbststudium. Ab 4pm gab es dann das berühmte “Thirsty Thursday Beer” 🙂

Freitags waren dann weitere Meetings und Selbststudium angesagt. Und schon ist die 1. Arbeitswoche auf der anderen Seite des Atlantiks vorbei und das Wochenende kann beginnen.

Gepostet von Marcel in USA

Raleigh – Anreise

17. September 2011

16. / 17. September 2011

Nun war der grosse Tag gekommen, es war Zeit nach Raleigh, North Carolina in die USA aufzubrechen. Am Montag fängt die Ausland Stage bei Red Hat, Inc an. Martin holte mich freundlicherweise zu Hause ab und begleitete mich bis vor die Passkontrolle. Dieser Kontrollfreak wollte bestimmt sicher gehen, dass ich auch wirklich verreise. 😉
Herzlichen Dank nochmal für den Taxi-Service!
Der Flug war ausser ein paar kleineren Turbulenzen sehr angenehm, was natürlich zum grossen Teil dem Sitzplatz in der Business Class zu verdanken war.
Mit einer Viertelstunde Verspätung kam ich in Washington DC an und hatte keine Probleme mit der Einreise (die nötigen Visa’s hatte ich ja) und Anschlussflug nach Raleigh-Durham. Nach der Übernahme des Mietwagens fuhr ich dann bei Regen zu einem Flughafenhotel und gönnte mir einige Stunden Schlaf.

Um 6 Uhr war dann nichts mehr mit schlafen, der Jetlag lässt grüssen …
Nach einer ersten Skype-Runde (Iris, Eltern und Vreni & Rolf) gab’s eine erfrischende Dusche und Frühstück. Danach fuhr ich nach Downtown und nahm die Schlüssel zu meinem neuen Zuhause entgegen. Eine schöne kleine Wohnung habe ich da ausgesucht – bin zufrieden.
Anschliessend stand Wohnungsinventar kontrollieren, mit meiner Schwester skypen, einkaufen und einrichten auf dem Programm.

Gepostet von Marcel in USA